Pfarre St. Ulrich bei Steyr

Kirche aus dem 15. und 16. Jahrhundert
Der Eindruck der gotischen Kirche wird vor allem durch das großräumige Hauptschiff geprägt, welches von 1511-1518 erbaut, aber erst im Jahre 1646 eingewölbt und gedeckt wurde. Die Anlage des 3-jochigen Hauptschiffes geht auf die spätgotische Form der Hallenkirche zurück. Der Chor wurde schon 1493 geweiht.
Das einschiffige dreijochige spätgotische Langhaus mit einem weiträumigen Eindruck hat ein neueres Tonnengewölbe mit Netzrippen aus dem 19. Jahrhundert. Der eingezogene zweijochige netzrippengewölbte Chor hat einen Fünfachtelschluss. Das Langhaus zeigt außen abgetreppte Strebepfeiler und Maßwerkfenster. Der Turm im nördlichen Chorwinkel wurde 1868 in ein achtseitiges Obergeschoss übergeführt und mit einem Spitzhelm abgeschlossen. Das Nord- und Westportal sind spätgotisch.
Der Hochaltar aus 1662 wurde zum Ende des 18. Jahrhunderts weitgehend umgestaltet. Der Tabernakel im Stil des Rokoko entstand 1660/1670. Die Seitenaltäre sind aus 1764. Die Kanzel ist aus dem Ende des 17. Jahrhunderts. Das Chorgestühl ist mit 1618 bezeichnet. Es gibt barocke Ölbilder aus dem 17. Jahrhundert. Zwei ovale Bilder Erasmus und Florian wurden in der Art des Anton Hitzenthaler der Ältere gemalt.
Es gibt eine Glocke aus 1329.
Über die Pfarre
Quellen: