Barrierefreies Pilgern von Steyr nach Garsten
Unter dem Titel „Gehen am Fluss des Lebens“ bewegten sich am vergangenen Samstag (23. Mai) 13 Personen von Steyr nach Garsten. Es war ein barrierefreies Pilgern mit Texten in einfacher Sprache. Bei dafür passendem Wetter ergaben sich in entspannter Atmosphäre tiefgründige Gespräche, erzählte das Organisationsteam. Jede und jeder konnte sich willkommen fühlen, wie er oder sie ist. Dazu beigetragen habe die Einfachheit und Langsamkeit, sodass der Wunsch nach einer Wiederholung laut wurde. Da der Weg entlang der Enns gut bevölkert war, sind zusätzlich positive, interessante Begegnungen entstanden.
(mig)
Zu den Stationen am Weg wurden jeweils Inhalte in einfacher Sprache formuliert:
AUFBRECHEN
Etwas Neues wagen
Neugierig sein, wer kommt
Nicht genau wissen, was auf uns zukommt
Gemeinsam losgehen
ENTSCHEIDUNG/ WEGGABELUNG
Viele Entscheidungen im Vorfeld
Blick auf die Entscheidungen im Leben
Gott schenkt uns die Wahlfreiheit
Gott geht alle Wege mit
RAST/ AM FLUSS
Den Fluss betrachten
Beobachtungen teilen
Hinsetzen – aufatmen - dem Körper Gutes tun
Dankbar sein, achtsam sein, auch im Leben gegen den Strom schwimmen, Hoffnung teilen
BRÜCKE
Gräben überwinden
Brücken zwischen den Menschen bauen
Mutig sein
ANKOMMEN
Erwartet werden in der Kirche
Singen und beten, die Geschichte von Emmaus hören, Gemeinschaft sein, gesegnet den Weg gehen
ESSEN UND TRINKEN
Gemeinschaft, das Essen und Trinken genießen
Einfach da sein
(Koppler/Paulitsch)