Amtseinführungs- gottesdienst von Pfarrer und Pfarrvorständen
In der Zeremonie bekundeten die Ernannten vor dem Bischof und der versammelten Feiergemeinde ihre Bereitschaft, die Pflichten und Verantwortung dieser Ämter zu übernehmen.
In seiner Predigt betonte Bischof Manfred, die Strukturreform haben Rollen, Aufgaben, Ämter, Machtverhältnisse, Beziehungen in der neuen Pfarre neu geschrieben. In der neuen Pfarre würden nicht alle automatisch an einem Strang ziehen. Deshalb sei es wichtig, aufeinander zu hören, voneinander zu lernen, miteinander zu teilen.
Nach der Predigt und dem Bekenntnis ihres Glaubens erklärte Bischof Manfred die Rechtmäßigkeit des Amtsantritts und segnete die Neubestellten für ihren Dienst.
Per Handschlag drückten Vertreter: innen aus den Pfarrgemeinderäten, Seelsorgeteams und pastoralen Orten der neunzehn Pfarr(teil)gemeinden sowie die in der Pfarre tätigen Priester und Seelsorger: innen dem Pfarrer und den beiden Pfarrvorständen ihre Verbundenheit und ihre Bereitschaft der Zusammenarbeit zum Wohl der der ganzen Pfarre aus.
Pfarrer Wolfgang Schnölzer wünscht sich für alle in der neuen Pfarre „ein gutes und lebendiges Miteinander, begleitet vom Segen Gottes“. Sein Dank gilt besonders allen Haupt- u. Ehrenamtlichen in den Pfarrgemeinden „für ihren Einsatz im Dienst an den Menschen“.
Pastoralvorstand Kurt Seifriedsberger betont: „Die neue Pfarrstruktur ist notwendig, wenn Kirche und vor allem Glaube im Hier und Heute leb- und erfahrbar bleiben soll.“ Die Pfarrstruktur kann vieles ermöglichen, doch umsetzen müssen es die Menschen- denn: „Die Pfarrstruktur hat weder Hände, noch Mund und Herz. Es liegt an allen getauften Christ: innen ihre Hände, ihren Mund und ihr Herz in den Dienst an den ihnen anvertrauten Menschen zu stellen“.
Verwaltungsvortand Eduard Jungwirth ist sich bewusst, dass die neue Pfarrstruktur auch Herausforderungen mit sich bringt. Seine Rolle als Verwaltungsvorstand sieht er als unterstützende und helfende: „Reformen bedeuten immer auch Verunsicherung, bieten jedoch gleichzeitig die Chance auf einen Wandel, eine Weiterentwicklung“.