12 Apostelinnen auf dem WEG der VIELFALT
Die brütend heißen Temperaturen waren sowohl für die eher geringe Beteiligung als auch für die spontane Programmänderung der Alkovner Frauen verantwortlich.
Anstatt auf dem „Weg der Vielfalt“ zu wandern, umrundeten die 12 Apostelinnen zwei der Radkovskyteiche.
Und alle Frauen waren begeistert von diesem kleinen, feinen, zumeist im Schatten gelegenen Naturparadies.

Sieglinde Baumann, die Initiatorin dieses Nachmittags, eröffnete mit einem Denkanstoß über die Tuns-Gestreichelten und Seins-Gestreichelten.
Werde ich geliebt und gelobt, weil ich fleißig bin und Großartiges leiste oder werde ich geliebt - einfach, weil ich bin und ich muss nichts dafür leisten?
Ein kleiner, mit den Worten „Jesus liebt dich“ bemalter Stein, den sich Sieglinde vor Jahren aus dem Nachlass einer verstorbenen Ordensfrau ausgesucht hatte, gab am Seeufer Anstoß zum Nachdenken über Glauben und die eigene Gottesbeziehung.
Nach Liedern und einem Segensgebet am Ende des Weges wurden im „Teichstüberl“ noch eine feine Jause und kühle Getränke kredenzt.
Was vor einigen Wochen die Gehirnforscherin Manuela Macedonia bei ihrem Vortrag im Eferdinger Bräuhaus sagte, trifft zur Gänze auf diesen Nachmittag in Alkoven zu: „Alles was in Gemeinschaft erlebt und geleistet wird, ist doppelt so wertvoll.“
Herzlichen Dank für dieses wunderbare Entlassen in die Sommerpause.
Text: Erika Schapfl
Bilder: Margarete Reitböck-Lehner