Sternenkinder Gedenkplatz
Bibelstelle und Gedanken zum Platz
Johannesevangelium
Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe - den Weg dorthin kennt ihr. Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Gedanken:
Wir kennen die Wege nicht, die das Leben für uns bereithält. Jesus sagt, ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Damit können wir darauf vertrauen, dass wir nicht allein sind auf unseren Wegen. Gott ist mit uns.
Dieser Gedenkplatz soll vielen Menschen Kraft schenken.
Der Weg führt von ganz unten vom Eingang des Friedhofs bis hinauf in ein Eck der Ruhe.
Das bunte Glasbild, das hier auftaucht und die Seelchen an der Mauer, sind eine Idee für Geborgenheit, wie es in einer Wohnung bei Gott aussehen könnte.
Hell, bunt, durchscheinend, lichtreich.
Auch die Natur, spielt eine große Rolle an dem Platz.
Der Baum in der Mitte bildet nur Blüten, er trägt keine Früchte. Auch die Natur möge mit ihren Symbolen beim Annehmen helfen.
Im Kreis um den Baum sind viele Pflanzen, die blühen, und im Kreislauf der Natur leben und wieder vergehen.
Der Platz wurde gestaltet von einem Team mit Tanja Schild, Tina Demmelbauer, Paul Neunhäuserer, Reinhard Wimmer, Fredi Steininger und Barbara Haidinger-Schuster. Gemeinsam mit der Künstlerin Lydia Wassner-Hauser und dem Experten für die Naturelemente Otmar Stöckl, sowie vielen helfenden Händen des Friedhofteams.
