Unser schöner Friedhof ist ein Ort der Trauer, des Hoffens, der Begegnung
und der liebevollen Erinnerung. Und genau aus diesem Grund wollen wir
auch einen Bereich schaffen, damit Sternenkinder unvergessen bleiben.
Ein Sternenkind ist ein Kind, das vor, während oder kurz
nach der Geburt verstorben ist.
Eine Trauerstätte für Eltern und Familien die mit diesem schmerzhaften Verlust
weiterleben müssen. Er soll Trost spenden, Hoffnung geben und
an unsere Sternenkinder erinnern.
Angelehnt an die Worte aus "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry.
Dort heißt es:
"Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein,
als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne,
weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben,
die lachen können."
So wurde von einem engagierten Team in Kooperation mit Heidi Bruckner, Bestattung, Mag. Sonja Meller, Kunstreferentin der Diözese, Stefan Oberklammer, Gartendesign St. Barbara Friedhof Linz, und dem Finanzausschuss der Pfarrgemeinde, ein Konzept für unseren Friedhof erarbeitet.
Nahe dem nördlichen Friedhofstor soll diese Gedenkstätte errichtet werden. Dazu hat das „Sternenkinderteam“ im letzten Jahr unterschiedliche Werke diverser Künstler in Oberösterreich besucht und sich mit der Thematik und Umsetzung vertraut gemacht. Eine Künstlerin hat das Team besonders inspiriert und soll nun für eine Gestaltung angefragt werden. Die Umsetzung ist für 2027 geplant.
Im Zuge des Sternenkinderprojekts wurde immer häufiger der Wunsch geäußert, dass die Möglichkeit einer naturnahen Bestattung (ähnlich einer Baumbestattung) geschaffen wird. Um im Tod wieder Eins zu werden mit der Natur.
Auf der Grünfläche des neuen Friedhofsbereiches wird hierfür das Unendlichkeitszeichen errichtet.
Innerhalb der Umgrenzung ist der Platz, der für die naturnahe Bestattung zur Verfügung steht. Dieser wird mit blühenden Bodendeckerpflanzen verschönert.
Neben dem Unendlichkeitszeichen wird ein Ruheplatz, eine Bank unter einem Baum, sowie eine Steele (=Säule) platziert. Auf dieser Steele werden die Namen und Daten der Verstorbenen angebracht.
Naturnahe Bestattung erfordert keinen Grabstein. Hinterbliebene müssen sich nicht mehr um die Pflege der letzten Ruhestätte kümmern, diese wird von der Pfarrgemeinde übernommen.
Mit den Vorbereitungsarbeiten wurde bereits begonnen. Voraussichtlich können die ersten Bestattungen ab November 2026 erfolgen.