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Inhalt:

Gebt ihr ihnen zu essen

Gedanken zum Evangelium des 18. Sonntags

 

Aus dem Evangelium nach Matthäus

Die Speisung der Fünftausend (14,13-21)

Als Jesus die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen und heilte die Kranken, die bei ihnen waren.

Als es Abend wurde, kamen die Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen, und es ist schon spät geworden. Schick doch die Menschen weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen können.

Jesus antwortete: Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen!

Sie sagten zu ihm: Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische bei uns. Darauf antwortete er: Bringt sie her!

Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen. Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern; die Jünger aber gaben sie den Leuten, und alle aßen und wurden satt.

 

 

Bild: Evangeliar aus Echternach, Brotvermehrung, um 1040, Nürnberg
Verlag ver sacrum, 7407 Rottenburg am Neckar, Nr 714 D

 

Gedanken zum Evangelium des 18. Sonntags

 

Wir sehen eine eigenartige Darstellung der Brotvermehrung. Jesus in der Mitte ist die alles überragende Gestalt. Am Boden sitzen dicht beisammen die hungernden Menschen. Zwischen ihnen und Jesus vermitteln zwei Diakone. Woher nimmt Jesus die Brote, die er verteilt? Das Bild sucht eine Antwort auf diese Frage. Jesus holt die Brote nicht von irgendwem. - Er greift in die eigene Substanz und gibt – sich selbst.

Ob es sein Wort ist oder die Bereitschaft zuzuhören, ob er sich einsetzt oder für jemand leidet, er steht hinter allem und zu allem in seiner ganzen Person:

Er denkt nicht an sich. Er ist da für die anderen. Er behält nichts für sich, Er teilt es mit allen. Wie am Kreuz mit ausgebreiteten Armen gibt er sein Leben. „Ich bin das lebendige Brot. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Lebern der Welt.“

(Theo Schmidkonz SJ)

 

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