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Di. 29.09.26

Raphael Langerhorst berichtet aus Nepal

Raphael aus Nepal berichtet: Hilfe nach der verheerenden Flut

 

Viele von uns kennen Raphael, der seit vielen Jahren in Nepal lebt und dort mit großem Engagement Hilfs- und Aufbauprojekte verwirklicht. Nun hat uns sein persönlicher Bericht über die schweren Überschwemmungen erreicht.

 

„Ich bin ziemlich nahe am meist zerstörten Ort. Glücklicherweise liegt mein Haus etwa einen Kilometer vom Fluss entfernt, sodass die Flut bei mir nichts beschädigt hat.“

 

Ganz anders sieht es im nahegelegenen Ort Trishuli, nur etwa drei Kilometer von Raphael entfernt, aus. Rund 100 Häuser wurden von den Wassermassen weggerissen. Viele Menschen kamen ums Leben, zahlreiche werden noch vermisst. Auch der etwa zehn Kilometer flussaufwärts gelegene Ort Betrawati wurde schwer getroffen. Brücken wurden zerstört, Straßen weggespült und Teile der wichtigsten Verkehrsverbindung nach Kathmandu sind abgerutscht.

 

Raphael berichtet, dass die Flut die Menschen völlig unvorbereitet getroffen hat. Auch die Stromversorgung brach zusammen, da mehrere Wasserkraftwerke am Fluss zerstört wurden. In dieser Situation wurde seine eigene Solaranlage zu einer wichtigen Anlaufstelle im Dorf. Täglich kamen etwa 100 bis 200 Menschen, um ihre Handys aufzuladen und dadurch mit ihren Familien und Angehörigen in Kontakt bleiben zu können.

 

Für Raphael ist die aktuelle Situation auch deshalb besonders bewegend, weil er bereits seit dem großen Erdbeben von 2015 beim Wiederaufbau in Nepal hilft. Damals wurden in der unmittelbaren Umgebung etwa 15 Holzhäuser errichtet. Inzwischen sind daraus mehr als 100 Häuser in ganz Nepal und zwei eigene Sägewerke entstanden, sodass Baumaterialien direkt vor Ort verarbeitet werden können.

 

Heute sieht Raphael eine konkrete Möglichkeit, den Menschen nach der Flut zu helfen: beim Wiederaufbau ihrer Häuser.

 

„Da sehr viele Leute ihr Haus verloren haben und wir ja konkret Häuser bauen, scheint es mir am naheliegendsten, in diesem Bereich Hilfe zu bieten.“

 

Ein kleines, brauchbares Holzhaus kostet in Nepal etwa 20.000 bis 30.000 Euro. Raphael kann sich vorstellen, betroffenen und bedürftigen Familien mit Unterstützung den Bau eines neuen Zuhauses zu ermöglichen.

Gleichzeitig arbeitet sein Team an Solar- und Batteriespeichersystemen, die künftig eine unabhängige Stromversorgung ermöglichen sollen. Die vergangenen Tage haben eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig solche autarken Systeme in Katastrophensituationen sein können.

 

Raphael und sein Team sind vor Ort gut vernetzt und verfügen durch die Projekte der vergangenen Jahre über viel Erfahrung. Nun möchten wir gemeinsam mit ihm den Menschen helfen, die durch die Flut ihr Zuhause verloren haben.

 

 

Unsere Pfarrgemeinde möchte helfen

 

Am Sonntag, 11. Oktober, findet beim Pfarrgottesdienst eine Sammlung für die Menschen in Nepal statt.

 

Wir laden alle herzlich ein, sich an dieser Sammlung zu beteiligen. Mit unserer Unterstützung können Raphael und sein Team vor Ort ganz konkret beim Wiederaufbau und beim Bau neuer Häuser für betroffene Familien helfen.

 

Jeder Beitrag – ob groß oder klein – kann dazu beitragen, dass Menschen, die durch die Flut ihr Zuhause verloren haben, wieder ein sicheres Dach über dem Kopf bekommen.

 

Spendenkonto:

IBAN AT35 3418 0000 0181 2056

Kennwort: Flutkatastrophe Nepal

 

Wir freuen uns über eure Unterstützung und sagen schon jetzt ein herzliches Vergelt's Gott!

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