Samstag 17. November 2018
Pfarre Stadl-Paura

Die Paurakirche

Pfarr- und Wallfahrtskirche zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit

Unsere Kirche ist zwischen Ostern und Allerheiligen von 7:00 bis 19:00 Uhr geöffnet.
Es empfiehlt sich eine telephonische Voranmeldung.

Führungen können telephonisch vereinbart werden.

 

Erbaut 1714-1717 von Johann M. Prunner aus Linz, nach einer Idee des Lambacher Abtes Maximilian Pagl; künstlerische Ausstattung 1718-1725.

Anlass zum Bau der Kirche war die Pest von 1713, bei der Pagl die Kirche gelobt hatte. Der Abt wollte ein Gotteshaus, das in seiner Anlage und künstlerischen Ausstattung den Einen und Dreifaltigen Gott versinnbildlichen sollte.

Der Kreis und das ihn umschreibende gleichseitige Dreieck sind die Symbole, durch die der Erbauer schon im Grundriss der Kirche seine grandiose Idee bekundete: Der Kreis als Sinnbild des einen, unendlichen ewigen Gottes und das gleichseitige Dreieck als Symbol der Dreifaltigkeit.

Die besondere Art des Grundrisses, der durch Dreieck und eingeschriebene Kreis die Einheit in der Dreiheit und die Dreiheit in der Einheit widerspiegelt, ermöglicht es, drei gleiche Kirchen in eine zusammenzubauen, zur Verherrlichung des Einen Gottes, der in 3 Personen waltet.

In der Mitte eines jeden Dreieckschenkels lädt ein Tor zum Betreten der Kirche ein. Von den drei Toren gelangt man jeweils in der verlängerten Achse zu den drei Altären, die in halbkreisförmigen Apsiden im Scheitel des durch den Grundriss vorgegebenen Dreiecks stehen.

Jedem Altar ist eine Orgel auf der Empore über dem Eingang zugeordnet, zu Ehren Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

 

Der Gott-Vater-Altar hat als Thema die Schöpfungsgeschichte und die göttliche Tugend des Glaubens; der Gott-Sohn-Altar zeigt die Erlösung und die Tugend der Hoffnung; am Heilig-Geist-Altar wird das Pfingstwunder und die Liebe dargestellt.

Pagl strebte einen Bau von bester Qualität in Architektur und Ausstattung an und erreichte dieses Ziel durch Verpflichtung erstklassiger Künstler.

 

Architekt: Johann Michael Prunner aus Linz
Metallarbeiten: Johann Pretzer aus Linz
Altarmensen und -aufbauten: Georg Doppler, Salzburg
Bildhauerarbeiten: Joseph Matthias Götz, Passau, sowie
Johann Bapt. Spaz und dessen Bruder Marc Antonio, Linz
Stuckarbeiten: Hans Georg und Franz Josef Ignaz Holzinger, Schörfling
Vergolderarbeiten: Philipp Holzegger, Lambach
Orgeln: Johann Ignaz Egedacher, Passau
Sämtliche Malerein sind Werke italienischer Meister.
Fresken: Carlo Innocenzo Carloni aus Scaria, Prov. Como und
Francesco Messenta aus Lugano (Architekturmalerei)
Altarbilder:
Gott-Vater-Altar: Martino Altomonte (Votivbild)
Gott-Sohn-Altar: Carlo I. Carloni (Kreuzabnahme)
Hl.-Geist-Altar: Domenico Parodi (Anbetung der Hirten)

Die Paurakirche ist der Versuch, das tiefe Geheimnis des Wesens Gottes, das sich jeder Vorstellung entzieht und nicht darstellbar ist, zu veranschaulichen - ein äußerst gelungener Versuch, der Staunen erregt. Die Kirche ist theologisch-programmatisch und stilistisch ein in sich geschlossenes Gesamtkunstwerk ersten Ranges, das den Glaubenssatz von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit in höchster Vollkommenheit und künstlerisch einmaliger Vollendung darstellt.

Evangelium von heute
Lk - Lk 18,1-8 In jener Zeit sagte Jesus den Jüngern durch ein Gleichnis, dass sie allezeit beten und darin nicht nachlassen sollten: In einer Stadt lebte ein Richter, der Gott nicht fürchtete und auf keinen...
Namenstage
Hl. Gertrud von Helfta, Hl. Florinus , Hl. Hilda, Hl. Hiltrud vom Rupertsberg, Maria Josefa, geboren in Wien am 8. Dezember 1688,  Erzherzogin von Österreich, heiratete Kurfürst Friedrich August III. von  Sachsen, mit dem sie die, Hl. Roque González de Santa Cruz, Hl. Salome (Salomea), Hl. Victoria und hl. Acislus, Hl. Gregor von Tours, Hl. Gregor Thaumaturgos (der Wundertäter)
Pfarre Stadl-Paura
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Johann-Michael-Prunner-Straße 7
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