Erneuerung des Mariengelöbnisses
In Erinnerung an das Fatimagelöbnis vom 23. Juli 1944 und in heutiger, würdevoller und zukunftsweiser Weiterführung des Fatimaheiligtums wurde das Gelöbnis am 03. Mai 2026 erneuert.
Im Rahmen einer Andacht in der Fatimakapelle wurde die Erneuerung des Mariengelöbnisses gesprochen und feierlich vollzogen.
Text zur Erneuerung des Mariengelöbnisses
"Im Angesicht der allerheiligsten Dreifaltigkeit und aller Engel und Heilgen des Himmels, unter Anrufung des heiligen Josef, des Bräutigams der seligsten Jungfrau Maria, sowie unseres Pfarrpatrons, des heiligen Diakons und Märtyrers Laurentius, bekennen wir feierlich und in dankbarer Gesinnung, dass zu Ehren des Unbefleckten Herzen Mariens, der Rosenkranzkönigin von Fatima, ein kleines und einzigartiges Heiligtum errichtet worden ist.
Heute erneuern wir als Pfarrgemeinde Schardenberg unser Gelöbnis und unsere Verpflichtung, dass dieses Heiligtum weiterhin bestehen möge als Stätte unseres ständigen DANKES für alle Gnaden und Wohltaten Gottes, die auf dem Boden unserer Pfarrgemeinde geflossen sind; als Stätte unserer innigen BITTE an das Unbefleckte Herz Mariens, vor alle um die Heiligung der Familien und um gute und heilige Priester; und schließlich als Stätte der SÜHNE für alle in unserer Pfarrgemeinde gegebenen und genommenen Ärgernisse.
Maria, Mutter und Königin, lass deinem gütigen Herzen unsere Erneuerung und unser Bekenntnis wohlgefällig sein und erbitte uns für ein glückliches Vollbringen das gnadenvolle Walten der göttlichen Vorsehung."
In unserer Pfarrchronik ist zu lesen:
Papst Pius XII. Weihte am 08. Dezember 1942 die ganze Welt feierlich dem Unbefleckten Herzen Mariens. Die Bischöfe des Erdkreises folgten seinem Beispiel. Am Rosenkranzsonntag, 03. Oktober 1943 wurde diese Weihe in allen Pfarren der Diözese durchgeführt. In der Pfarre Schardenberg wusste P. Berthold Haberfellner diese Weihe so gründlich vorzubereiten und eindrucksvoll zu gestalten, dass sie allen ein unvergessliches Erlebnis wurde. Aus dem Weihetag wurde ein Weihemonat.
An dem Bild der Rosenkranzkönigin von Fatima legten einige Männer am 23. Juli 1944 geheim das Fatimagelöbnis ab. Nach Rücksprache mit Bischof Dr. Josephus Cal. Fließer legte die Pfarrgemeinde am Fest Maria Himmelfahrt, 15. August 1945, das Gelöbnis auch öffentlich in der Pfarrkirche ab.
Das Gelöbnis (1944) lautete:
"Im Angesichte der allerheiligsten Dreifaltigkeit und aller Engel und Heilgen des Himmels, unter Anrufung des heiligen Josef, des hehren Gemahls der seligsten Jungfrau, unseres Pfarrpatrons, des heiligen Diakons und Märtyrers Laurentius, geloben wir, zu Ehren des Unbefleckten Herzen Mariens, der Rosenkranzkönigin von Fatima, ein kleines, einzigartiges Heiligtum zu bauen als Stätte unseres ständigen DANKES für alle auf dem Boden unserer Pfarrgemeinde geflossenen Ganden und Wohltaten Gottes - als Stätte unserer innigen BITTE an das Unbefleckte Herz Mariens, vor alle um die Heiligung der Familie und gute heilige Priester in reichlicher Zahl. Endlich als Stätte der SÜHNE für alle in unserer Pfarre gegebenen und genommen Ärgernisse.
Maria, Mutter und Königin, lass deinem gütigen Herzen unsere Weihegabe wohlgefällig sein und erbitte uns für ein glückliches Vollbringen das huldvolle Walten der göttlichen Vorsehung."
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