Kinder mit Traktoren, die Jungschar mit ihrem Erntewagen brachten die Früchte der Ernte dieses Jahres in die Kirche. Die Heilige Schrift wurde begleitet von den MinistrantInnen und Mitglieder des Trachtenvereins Ried zum Altar getragen.
„Danke sagen“ fällt uns schwer. Ernteeinbußen durch lange Trockenheit und örtlich übermäßigen Regen, die Situation der Weltwirtschaft sowie die zahlreichen Kriege und Krisen erschüttern unser Sicherheitsgefühl. Unsere Erwartung, dass alles machbar ist und uns jederzeit nach Wunsch zur Verfügung steht, ist ins Wanken geraten.
* Danken vermischt sich mit einem Gefühl von Abhängigkeit und Nichtplanbarkeit.
* Danken verlangt Mut anzuerkennen, dass vieles nicht mit Leistung und Geld zu erreichen ist.
* Danken ist ein Eingestehen, dass wir trotz aller negativen Erfahrungen viel geschenkt bekommen.
Öffnen wir unsere Gedanken und unser Herz für diese bereichernde Erfahrung.
Nach dem Gottesdienst fand im Pfarrzentrum ein „Weißwurst-Frühschoppens“ statt. Gleich eine Möglichkeit für bereichernde Begegnungen und die Erfahrung von Gemeinschaft dankbar zu sein.
Ein Herzliches DANKE an Alle, die zur Gestaltung des Festes beigetragen haben, angefangen beim Zelebranten Peter Paul Gangl, bei den Gestalterinnen des wunderschönen Blumenschmuckes, beim Generations-Chor - diesmal unter der Leitung von Andreas Sandmeier, dem Organisten Dr. Assmann, den Ministranten, Lektoren und Kommunionhelfern, der Mesnerin und den Fotografierenden.
Danke allen, die den anschließenden Frühschoppen vorbereitet und die Bewirtung bewerkstelligt haben.
Ein besonderes Danke aber an Alle die mitgefeiert haben und für die Erntedank-Spenden, welche zur Sanierung des Pfarrsaalbodens verwendet werden.