Familiengottesdienst 15. Februar 2026
Gleich zu Beginn brachten die Kinder mit ihren lebendigen Beispielen Schwung in die Kirche: Mal fühlten sie sich wie Clowns, Piraten, Prinzessinnen, Gespenster, Cowboys, Mäuse, Polizisten, wie Pippi Langstrumpf oder mutige Feuerwehrmänner. Mit diesen Bildern wurde deutlich: Jeder Mensch trägt viele Seiten in sich – fröhliche, starke, mutige, aber auch unsichere und verletzliche. Und genau so, wie wir sind, dürfen wir vor Gott treten. Wir brauchen keine Masken, denn Gott freut sich an jedem einzelnen von uns.
In den Fürbitten griffen die Kinder und Mitwirkenden das Faschingsthema kreativ auf. Luftschlangen, Masken, Girlanden und Luftballons wurden zu Symbolen für unsere Beziehungen, unsere Verletzlichkeit, unsere Freude und unsere Hoffnung. Dabei wurde sowohl für Menschen in glücklichen Beziehungen als auch für jene gebetet, die Verletzungen, Trauer oder Einsamkeit erleben. Auch unsere Verstorbenen wurden in das Gebet eingeschlossen – verbunden mit der Hoffnung auf die himmlische Freude bei Gott.
Ein besonderer Moment war die getanzte Prozession vor dem Evangelium, bei der die Kinder durch die Kirche zogen und so sichtbar machten: Unser Glaube ist lebendig und bewegt.
Ein besonderer Höhepunkt war die Predigt, die in Reimform vorgetragen wurde. Mit viel Humor und passenden Versen wurde die Renovierung unserer Pfarrkirche thematisiert. Von verschiedensten Handwerksarbeiten bis hin zum gemeinsamen Anpacken vieler helfender Hände – all die anfallenden Arbeiten wurden lebendig und anschaulich beschrieben. Dabei wurde deutlich: So wie ein Kirchengebäude immer wieder erneuert und gepflegt werden muss, braucht auch unser Glaube Aufmerksamkeit, Gemeinschaft und Zusammenhalt. Die gereimten Worte sorgten nicht nur für Schmunzeln, sondern regten auch zum Nachdenken an.
Zum Abschluss wurde die Krapfensegnung gefeiert. Die Krapfen als Zeichen der Freude und Gemeinschaft wurden gesegnet – für alle, die sie vorbereitet haben, und für alle, die sie miteinander teilten. So klang der Gottesdienst in froher Gemeinschaft aus.
Es war eine bunte, herzliche Feier, die deutlich machte: In unserer Einzigartigkeit und Vielfalt sind wir von Gott geliebt – und Gott freut sich an uns.