Pfarrkirche
Das unverkennbare, weithin sichtbare Markenzeichen unserer Kirche ist der efeubewachsene Turm. Die Kirche steht unter Denkmalschutz. Der dichte Efeubewuchs gilt als Naturdenkmal.
Die heutige Pfarrkirche wurde in den Jahren 1476 – 1480 als zweischiffiger Tuffsteinbau mit Netzrippengewölbe im spätgotischen Stil erbaut. Der Friedhof liegt rund um das Gotteshaus.
Die Kircheneinrichtung ist neugotisch. Der Hochaltar stammt aus dem Jahre 1874 und trägt die Statuen des Hl. Nikolaus (Pfarrpatron), des Hl. Josef und des Hl. Johannes des Täufers.
Die beiden Seitenaltäre wurden 1875 geschaffen. Der linke Seitenaltar zeigt auf dem Altarbild den Hl. Florian („Florianialtar“) und trägt Statuen der Hl. Apollonia und des Hl. Rochus. Der rechte Seitenaltar („Marienaltar“) trägt neben dem Altarbild die gotischen Statuen des Hl. Wolfgang und des Hl. Leonhard. Diese beiden Statuen wurden von dem 1476 geweihten Altar der Filialkirche Weigersdorf entnommen und in die Pfarrkirche übertragen.
Die Kirche verströmt eine ruhige feierliche Atmosphäre, die Besucher aus dem Alltag heraushebt und sie zum Innehalten und zu kurzer Andacht einlädt.
Ried im Traunkreis wurde 993 erstmal urkundlich erwähnt.
Von 1160 bis 1165 wurde die erste größere Kirche gebaut.
Bereits kurze Zeit später (1179) wurde Ried in einer päpstlichen Bulle als selbstständige Pfarre genannt. Von Anfang an gehörte die Pfarre zum Kloster Kremsmünster.
Neben der Pfarrkirche gibt es noch zwei weitere Gotteshäuser in unserer Pfarre: die gotische Kirche in Weigersdorf und die Wallfahrtskapelle Maria Haslach, sowie eine neue, modern gestaltete Andachtskapelle im Altenheim Ried.
