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Inhalt:

Darstellung des Herrn - Mariä Lichtmess

Kerzensegnung und Blasiussegen
Lichtmess

Sonntag 1. Februar 2026

 

Es werden die Kerzen für den liturgischen Bedarf  gesegnet.
Gerne dürfen auch Kerzen für den häuslichen Gebrauch mitgebracht werden.

Im Anschluß an den Gottesdienst wird der Blasiussegen erteilt.

 

 

 

 

Am 2. Februar, also 40 Tage nach Weihnachten, feiert die katholische Kirche das Fest der Darstellung des Herrn. Als erstgeborener Sohn wurde Jesus 40 Tage nach seiner Geburt von Maria und Josef in den Tempel nach Jerusalem gebracht und Gott präsentiert (Lk 2,21-40). Aus diesem Grund heißt dieses Fest „Darstellung des Herrn“.

 

Volkstümlich auch Mariä Lichtmess genannt, feiert man die Rückkehr des Lichts, das Schutz und Wohlstand symbolisiert. Immer noch sind für uns Menschen brennende Kerzen Zeichen der Freude und Hoffnung, des Gebetes und des Opfers.
Es erinnert an die Darstellung Jesu im Tempel, der als Licht des Volkes Israel verstanden wird.

 

Darstellung des Herrn - Mariä Lichtmess
Darstellung des Herrn - Mariä Lichtmess
Darstellung des Herrn - Mariä Lichtmess
Darstellung des Herrn - Mariä Lichtmess

Brauchtum an Maria Lichtmess

 

Zu Mariä Lichtmess wird traditionell der Jahresbedarf an Kerzen für die Kirchen gesegnet. Die Gläubigen bringen an diesem Tag auch ihre Kerzen für den häuslichen Gebrauch zur Segnung in den feierlichen Gottesdienst mit. Von den gesegneten Kerzen glaubte man früher (teilweise auch heute noch), dass sie Unheil abwehren. Besonders die schwarzen Wetterkerzen sollten vor Gewitter und Stürmen schützen.

 

Im Anschluss an die Messfeier wird häufig auch der Blasiussegen gespendet, welcher vor Krankheit schützen soll. Der Gedenktag des heiligen Blasius wird eigentlich erst einen Tag später (3. Februar) begangen.

 

Bis 1912 war Mariä Lichtmess auch ein offizieller Feiertag. Besonders wichtig war der Tag für Dienstboten, da sie zu diesem Zeitpunkt häufig den Herrn wechselten. Am 2. Februar erhielten sie ihren Lohn und hatten bis 5. Februar (Hl. Agatha) frei. Es war auch üblich, ihnen ein Paar Schuhe als Lohn zu geben - für die weitere Arbeit oder die Arbeitssuche. Mit Lichtmess begann nach der Winterpause auch wieder die Arbeit der Bauern.

 

Traditionell beschloss dieses Fest den weihnachtlichen Festkreis. Es war üblich, erst an diesem Tag die Krippe und den Weihnachtsbaum aus der Stube zu entfernen. Seit der Liturgiereform in der katholischen Kirche endet die Weihnachtszeit nun mit dem Fest »Taufe des Herrn« am ersten Sonntag nach dem 6. Januar.

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