Seit jeher ist sich der Mensch bewusst, dass die Gaben der Natur keine Selbstverständlichkeit sind. Schon in vorchristlicher Zeit feierten Menschen Feste, um für die Ernte zu danken. Auch im Judentum spielt das Dankgebet über Brot und Wein eine ganz wesentliche Rolle beim rituellen Pessach-Mahl.
Sonntag für Sonntag beten auch wir Katholiken und Katholikinnen jene Gebete über Brot und Wein, wenn wir Eucharistie (deutsch: Danksagung) feiern.
„Gepriesen bist du, Herr, unser Gott,
Schöpfer der Welt.
Du schenkst uns das Brot,
die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit.
Wir bringen dieses Brot vor dein Angesicht,
damit es uns das Brot des Lebens werde.“ (aus dem Messbuch)
Am Sonntag, den 05. Oktober 2025, wurde in der Stiftspfarre ganz besonders an diesen Dank für das Nicht-Selbstverständliche erinnert.
Dank zu sagen gilt auch all jenen, die in der Vorbereitung auf dieses Fest beteiligt waren, mitgefeiert haben und so diesen Tag gewürdigt und geheiligt haben.