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Inhalt:

Weihnachtsschmuck in der Pfarrkirche

Ein herzliches Dankeschön an alle, die zu diesem Weihnachtsschmuck in unserer Pfarrkirche beigetragen haben !

Ein großes Vergelt`s Gott an Rosina Augustin und Pauli Hainzl, die das ganze Jahr über für unseren  Kirchenschmuck verantwortlich sind !

 

Und ein besonderer Dank für Rosina, die die wunderschöne Kripperldecke genäht und bestickt hat !

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Katharina Samhaber:

Als ich im September 2010 hier in Raab meine Stelle als Pastoralassistentin antrat, war es zunächst einmal wichtig alles kennen zu lernen, wahrzunehmen, zuzuhören und manches aufzugreifen. Als die Weihnachtszeit nahte, erfuhr ich, dass es immer schwieriger würde, die Weihnachtskrippe aufzustellen, da diese vom Zerfall bedroht ist. Die Materialen aus denen die Krippe gebaut worden war, wurden müde und morsch. Die Häuschen waren mit der Zeit farblos geworden, die kleinen mit viel Liebe gestalteten Details fielen der Zeit zum Opfer. Auch die Beleuchtung wurde zusehends schwächer und im Finstern, war die Geschichte, die die Krippe erzählte, nur mehr sehr schwer zu erkennen und wahrzunehmen. Jeder Abbau und jeder Aufbau verursachte die Beschleunigung des Auflösens, der geliebten Krippe. Was soll geschehen?

Eine neue Kripp muss her! Aber es ist sehr schwer, das alte Loslassen und Neues zu zulassen. Jedes Jahr dieselben Sorgen.
Durch Zufall kam ich mit Josef Heinzl ins Gespräch, damals noch nicht Bürgermeister. Er erzählte mir, dass er in die Krippenbauschule ginge und schon einige Krippen gebaut hatte. „Na, könntest du uns nicht eine Krippe bauen, das wäre doch super, wenn du das machen würdest.“ Und so besichtigte ich die Werke, die Pepi bereits selbst gebaut hatte. Er zeigte mir wunderschöne Krippen, in verschiedensten Größen und Ausführungen.
Damit wurde eine Idee und ein Wunsch geboren. Pepi sollte die neue Weihnachtskrippe bauen. Mittlerweile war er Krippenbaumeister geworden. Gespräche wurden geführt. Wünsche geäußert und ein Projekt nahm Formen an.

Vor dem Abbau der Krippe beim Weihnachtsfest 2016 wurde die Krippe unter der Leitung des Oberkrippenbaumeisters Seiringer von allen Seiten fotografiert. Alles genau dokumentiert und aufgenommen. Anton Knoll und Pepi Heinzl sollten mit Unterstützung von Herrn Seiringer mit dem Bau beginnen. Da ich zu sehr eingespannt war mit anderen Aufgaben, hat Augustin Rosina unsere PGR-Obfrau, die Koordinierung der verschiedenen Aufgaben und notwendigen Schritte übernommen.

Rosina Augustin:

Bevor ich nun über die Erneuerung der Krippe berichte möchte ich noch die alte Krippe, die uns jahrzehntelang – genau 85 Jahre – die Weihnachtsgeschichte nahegebracht hat, würdigen.

Diese alte Krippe wurde 1932 von Josef Hochhäusl, dem Großvater vom jetzigen Josef Hochhäusl gebaut. Und dieser jetzige Josef Hochhäusl hat die Krippe immer wieder gerichtet und ausgebessert.

Was in den letzten Jahren dann nicht mehr genügte und wir die Erneuerung in die Wege geleitet haben. Wir möchten Josef Hochhäusl auch hier für die jahrelange Betreuung der Krippe von Herzen danken.

Uns war vor allem der Wunsch der Pfarrbevölkerung wichtig, dass die neue Krippe ähnlich der alten werden soll. Alle Teile und die Häuser, die noch zu retten waren, sollten wiederverwendet werden.

Gleichzeitig sollte die Krippe zerlegbar sein, so dass sie gut aufbewahrt und leichter transportiert werden konnte.  Es folgten Überlegungen, wie das möglich werden sollte.   Die Krippe wurde in drei Teilen aufgebaut und die Wünsche wurden berücksichtigt. Mit viel Einfühlungsvermögen und Liebe wurden die Details von den drei Krippenbaumeistern restauriert, renoviert, neu aufgebaut und zusammengestellt. Viel Altes wurde wieder neu.

Der Unterbau und der Aufbau der Landschaft musste natürlich komplett erneuert werden. Lois und ich sind immer wieder in die Krippenbauschule nach Geboltskirchen gefahren und haben uns von den Fortschritten, die der Krippenbau annahm überzeugt. Es war nicht mehr die alte Krippe. Aber eine wunderschöne, neue Krippe, die viel Altes integriert hatte.

Während nun die Krippe gebaut wurde, wurden die Krippenfiguren von den Krippenbaumeistern begutachtet und katalogisiert. Es wurde festgestellt, dass auch die Krippenfiguren im Laufe der Jahre beschädigt wurden und die Farben gelitten haben.

Eine neue Krippe mit kaputten Figuren – da mussten wir was unternehmen.

Erwin Leitner ein Krippenbauer, Schnitzer und Künstler aus Osttirol wurde kontaktiert. Die Figuren wurden im August gut verpackt zum Restaurieren gebracht. Mit viel Liebe hat Erwin Leitner die kleinen Details wieder angebracht, erneuert, ergänzt und die Figuren gereinigt. Nun strahlen auch diese wie unsere Krippe im neuen Glanz.

Auch die Lagerung der neuen Krippe musste noch überdacht werden.

Die KMB nahm dieses Problem in die Hand, hat das notwendige Material besorgt und Fritz Handschuhmacher hat stabile Kisten gebaut, die die Krippe und ihre Figuren gut bewahren sollen, in der Zeit, in der sie nicht aufgebaut in der Kirche steht.

Liebe Pfarrbewohner und Pfarrbewohnerinnen, wir hoffen euch gefällt, was entstanden ist und dass wir jetzt wieder viele Jahre Freude an der neuen Krippe und ihren Figuren haben dürfen.

Danke an alle, die dazu beigetragen haben, dass dieses möglich war.

Großspender:

Bäuerinnen, Goldhauben und KFB je 1000,00 Euro
KMB – Materialien für die Holzkisten

FPÖ – 500,00 Euro

 

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