Tag 150
Bis heute kannte ich seinen Vornamen nicht. Mr. Google weiß alles! Der sympathische, feinfühlige, bescheiden auftretende Architekt Pauli heißt Thomas. Stammt aus dem Salzkammergut, aus Bad Ischl. Und ist weithin ein gefragter Mann. Er hat dem Kultbäcker Joseph in Wien und Salzburg angesagte Locations geplant. Derzeit arbeitet er im Dom von Berlin – und dank freundschaftlicher Beziehung zu Roland Mayr auch in der Pfarrkirche von Offenhausen. Sein Können und seine Erfahrung sind bei der Gestaltung des Eingangsbereichs der Kirche gefragt. Hier soll vieles Nützliche, Informative und Praktische untergebracht werden: Von Liederbüchern bis zu Bilderbüchern, von Weihwasserflascherln bis zu wärmenden Decken, von Fotos der Täuflinge, Hochzeitspaare, Erstkommunionkinder bis zu Fotos der Verstorbenen, von Infos zur Kirchengeschichte und der Pfarre bis zu aktuellen Flyern und Give-Aways, Platz für Ersatzbänke und Kinderwagen, ... Klingt nach vollgestopfter Rumpelkammer. Damit das „Entrée“ der Kirche dennoch einladend und großzügig wirkt, braucht es die Feinabstimmung zwischen Architekt, Tischler und Pfarre. Tischlermeister Leo Renöckl im Fachgespräch mit Thomas Pauli und der Pfarre, vertreten durch Josef Wurm und Roland Mayr.