Do. 10.08.23
Tag 101
Der Bohrer arbeitet mit hoher Drehzahl, es surrt unheilvoll. Mit geschlossenen Augen könnte man meinen, dass man sich in einer Zahnarzt-Praxis befindet. Aber kein verhaltenes Stöhnen, kein schmerzvolles Ächzen. Und kein Krankenschein.
Denn Michael von der Firma Tinzl hat einen kleinen Fräser in der Hand. Er arbeitet kleine Risse im Stuck nach, öffnet sie, damit sie breit genug für eine Füllung sind.
Apropos Füllung: Michael erzählt von früheren Zeiten, in denen zementhaltige Mörtel zum Ausfüllen der Risse und Spalten verwendet wurden. Schlecht, sagt er, denn Kalk und Zement haben verschiedene physikalische Eigenschaften und vertragen sich nicht. Heute weiß man das besser … und handelt danach.