Di. 01.08.23
Tag 92
Manche können durch Klopfen auf eine Wassermelone erkennen, ob sie reif ist. Andere beurteilen durch Klopfen auf ein Keramikgefäß, ob es einen Riss hat oder nicht. Auch bei der Kirchenrenovierung kommt die Klopfprobe zum Einsatz.
Durch die Bewegungen und Versetzungen der Jahrzehnte und Jahrhunderte entstehen im Mauerwerk Hohlräume. Wenn es zur Festigung des Stucks und der Mauer notwendig erscheint, wird durch dünne Schläuche flüssiger Verputz eingefüllt – und das auf mehrere Etappen, damit er zwischendurch trocknen kann.
Wie kommt man drauf, dass diese Maßnahme zur Stabilisierung nötig ist? Durch Interpretation der Riss-Muster und mittels Klopfproben. Hohles Mauerwerk klingt anders als volles. So einfach ist das …