Die Kirche steht den ganzen Tag zur Anbetung offen.

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Anbetungstag - Ewige Anbetung
Die ewige Anbetung ist eine röm. kath. Frömmigkeitstradition, bei der das Allerheiligste in einer Monstranz zur Verehrung ausgesetzt wird. Diese Gebetskette von Tag und Nacht zielt darauf ab, Gottes Gegenwart im Sakrament ständig zu würdigen. Sie wird in Klöstern, Kapellen oder als „Ewiges Gebet“ in Pfarrgemeinden praktiziert.
Die Tradition der „Ewigen Anbetung“ geht auf das Mittelalter zurück. Ewige Anbetung: In der kath. Weltkirche wird zu jeder Tages und Nachtzeit in einer Pfarrkirche, einem Kloster vor dem ausgesetzten Allerheiligsten gebetet. Seit 1224 ist die Ewige Anbetung in den Kirchen von Avignon nachgewiesen. Verbreitet wurde dieser Brauch durch die Jesuiten. In der Diözese Linz führte 1900 Bischof Doppelbauer die „Ewige Anbetung“ verpflichtend ein. In der Pfarre St. Georgen hat Kaplan Ferdinand Pichler den Brauch schon 1875 übernommen.
Der Anbetungstag in unserer Pfarrgemeinde ist der 17. Oktober. In der Kirche wird den ganzen Tag das Allerheiligste zur Anbetung ausgesetzt. In der Nacht übernehmen Klöster diese Aufgabe.
Anbetungstag war früher ein „lassiger Feichter“; nicht kirchlicher Feiertag, weil die Bauern ihrem Gesinde die Möglichkeit zur Betstunde gegeben haben und die Knechte und Mägde nur zu den notwendigen Arbeiten verpflichtet waren. Während der „Nazi-Zeit“ wurde die „Ewige Anbetung“ bekämpft. Nach dem Krieg hat man sich für die Wiedereinführung eingesetzt. Wir sollten diesen Brauch nicht abkommen lassen und uns am 17. Oktober, mit unserer Ortschaft oder privat, 1 Stunde Zeit nehmen für die „Ewige Anbetung“
(Text: aus Pfarrblatt St. Georgen Helmut Pachler gekürzt)