Wednesday 17. August 2022
Pfarre Neuhofen an der Krems

Kremsmünster

Juni 2022

Das Zusammenwachsen der sechzehn Pfarren des derzeitigen Dekanates Kremsmünster (eingeschlossen die vier „Wels-Land“-Pfarren) nehmen wir zum Anlass, diese Pfarren und Gemeinden in den nächsten Ausgaben des Pfarrblattes vorzustellen. Eine besondere Rolle kommt da der Stiftspfarre Kremsmünster zu.

 

Kremsmünster

 

Die Marktgemeinde Kremsmünster im Bezirk Kirchdorf hat 6648 Einwohner (Stand 1. Jänner 2021). Der Name geht auf das Benediktinerstift Kremsmünster zurück. Es wurde im Jahre 777 gegründet und ist das kulturelle Zentrum der Region. Kremsmünster liegt auf 384 m Höhe im Traunviertel, an einer markanten Flussterrasse der Krems. Das Gemeindegebiet misst von Nord nach Süd 8,9 km und von West nach Ost 9,5 km. Die Gesamtfläche beträgt 42 km². 16,2 % der Fläche sind bewaldet und 71,9 % werden landwirtschaftlich genutzt.

Das Benediktinerstift Kremsmünster wurde im Jahr 777 vom Bayernherzog Tassilo III. gegründet. Im Jahr 1299 wurde das Dorf Kremsmünster erstmals urkundlich erwähnt. 1489 erhob Kaiser Friedrich III. das Dorf zum Markt. Das Stiftsgymnasium erhielt 1549 das Öffentlichkeitsrecht und zählt zu den traditionsreichsten Lehranstalten Österreichs. Die Sternwarte des Stiftes Kremsmünster wurde 1748 bis 1759 errichtet. Das Gebäude – der Mathematische Turm – gilt als das erste Hochhaus Europas. Der zwei Kilometer südlich des Stifts gelegene Gusterberg (488 m) wurde 1817 zum Fundamentalpunkt (Koordinatenursprung) der oberösterreichischen und böhmischen Landesvermessung gewählt. Daneben stand der Baum mitten in der Welt (neu gepflanzt 1916), von dem man in alle Richtungen fast 100 km Fernsicht hat. In der Nähe wurde um 2005 eine Aussichtswarte errichtet.

Auf dem Gebiet der heutigen Marktgemeinde Kremsmünster wurden 1850 fünf selbständige Ortsgemeinden gegründet, die 1879 in die zwei Gemeinden Kremsmünster-Land und Kremsmünster-Markt überführt wurden. 1910 wurde in Kremsmünster das erste Elektrizitätswerk gebaut. 1938 erfolgte der Zusammenschluss der zwei Ortsgemeinden Kremsmünster-Markt und Kremsmünster-Land zur Marktgemeinde Kremsmünster. Die Industriebetriebe Greiner Holding, Eurofoam und Vetropack sind die wirtschaftlichen Leitbetriebe der Gemeinde Kremsmünster.

Pfarrer P. Arno Jungreithmair wird von Pfarrschwester Sr. Annemarie und einem (schon ausgebildeten) Seelsorgeteam unterstützt.  Pfarrer P. Arno ist nicht nur Stiftspfarrer. Er leitet auch die Pfarrer Rohr im Kremstal, Sattledt und Sipbachzell. Die Stiftskirche ist zugleich die Pfarrkirche. Nachdem Brände die frühromanische, im Jahr 1082 geweihte Kirche unbrauchbar gemacht hatten, musste ein Neubau errichtet werden. 1277 wurde das Langhaus vollendet. Unter Abt Anton Wolfradt (1613-39) erreichte die erste Barockwelle die Kirche. Ihre endgültige Gestalt bekam sie unter Abt Erenbert Schrevogl (1669-1703). Er beauftragte oberitalienische Baumeister und Stukkateure, die in kurzer Zeit (1680-82) die Kirche dem neuen Ideal anpassten. Das Hochaltarbild von Andreas Wolf wurde nach 12-jähriger Arbeitszeit 1712 vollendet. Derzeit wird die Fassade mit den beiden Türmen restauriert und damit eingerüstet.

Nordöstlich des Stiftes befindet sich die Kaplaneikirche Kirchberg, eine der schönsten Rokokokirchen des Landes. Sie wurde im 11. Jh als Pfarrkirche von Kremsmünster erbaut und 1098 zu Ehren des hl. Stephanus geweiht. Die Statuen am Hochaltar: hl. Stephan, hl. Benedikt und hl. Plazidus. Die Figuren auf dem Hochaltargesimse stellen die vier damals bekannten Erdteile dar: Amerika, Asien, Europa und Afrika. Die Orgel von Kirchberg ist die einzige erhaltene bedeutende Mooser Orgel in Oberösterreich.

Zu den beiden großen Kirchen im Gemeindegebiet kommen noch die Kalvarienbergkirche (auf einem nahen Hügel gegenüber des Stiftes errichtet), Kirche St. Johann (seit der Klostergründung bestehende, immer wieder aufgebaute Taufkirche am Fuße des Stiftes) und die Filialkirche Heiligenkreuz (In der Nähe der Schacherteiche. Von Carlo Antonio Carlone entworfene Kirche. Heute besonders Hochzeitskirche und Ziel von Wallfahrten.)

Jetzt geht’s los: Aus sechzehn wird eins

Juni 2022

Im Herbst startet der Zukunftsweg für das Dekanat Kremsmünster mit seinen sechzehn Pfarren. Zum Dekanat Kremsmünster gehören die Pfarren Adlwang, Allhaming, Bad Hall, Eggendorf im Traunkreis, Kematen an der Krems, Kremsmünster, Neuhofen an der Krems, Pfarrkirchen bei Bad Hall, Ried im Traunkreis, Rohr im Kremstal, Sattledt, Schleißheim, Sipbachzell, Steinhaus bei Wels, Thalheim bei Wels und Weißkirchen bei Wels. Aus diesen 16 Pfarren wird eine Pfarre. Die bisherigen Pfarren bleiben als Pfarr(teil)gemeinden erhalten. Was kommt da auf die Pfarre zu und wie schaut hier der Zeitplan aus? Antwort auf diese Fragen gibt der nachstehende Artikel von Mag. Martin Schachinger, dem Leiter der Stabstelle Pfarrstruktur im Generalvikariat der Diözese Linz.

 

Mit Vertrauen auf den Geist Gottes an den Start.

 

Liebe Leserinnen und Leser des Pfarrgemeindeblattes Magnet!

Euer Dekanat Kremsmünster und 6 weitere werden mit September 2022 das Vorbereitungsjahr zur Umsetzung der Pfarrstrukturreform auf dem Zukunftsweg beginnen.

 

Strukturentwicklung – EIN SPIRITUELLER WEG

„Ja, wir machen das, wir gehen diesen Weg gemeinsam“! Mit dieser Aussage und Bitte hat Bischof Manfred mit 1.2.2021 die Entscheidung zur Umsetzung der neuen Struktur bekannt gegeben. Im „Zukunftsweg“ wurden Leitlinien formuliert und Schwerpunkte festgelegt, die die inhaltliche und spirituelle Basis für die Struktur bilden. Gebet, Glaubensgespräche und gemeinsame Planungen sollen uns helfen, unseren Platz als Christ*in in der Welt einzunehmen.

 

KERNTEAM und ZEITPLAN

Ein Kernteam bestehend aus Dekanatsleitung und Begleitteam wird als „Steuerungsgruppe“ tätig sein. Es besteht aus zwei Gemeindeberater*innen und einer inhaltlich beauftragten Person als Verbindung zur Diözese. Die inhaltlich Beauftragten sollen den Gedanken des Strukturmodells vermitteln und die spirituellen Aspekte wachhalten. Drei größere Versammlungen für den Dekanatsrat und die Pfarrgemeinderäte sind im Vorbereitungsjahr vorgesehen. Ein Blick für die eigene Situation und für den gemeinsamen pastoralen Handlungsraum entsteht und Verbindendes wird entdeckt.

 

VORBEREITUNGSJAHR

In jedem Dekanat findet im Herbst eine Startveranstaltung statt. Sie beinhaltet einen spirituellen Feier-Impuls sowie die Präsentation des Zeitplans und der inhaltlichen Schwerpunkte Spiritualität, Solidarität und Qualität. Mit der Kick-off-Veranstaltung beginnt die Sensibilisierungs- und Situationsanalysephase. Sie dient dazu, die inhaltlichen und spirituellen Grundlagen zu bearbeiten und eigene Stärken und Grenzen zu erkennen. Ein Standort für ein gemeinsames Büro neben den bestehenden Pfarrgemeindebüros und ein gemeinsamer Pfarrname werden gefunden. Bis Sommer erarbeitet jedes Dekanat (Pfarre) anhand eines Leitfadens die Grundausrichtung für ein Pastoralkonzept. Die Stellen des Pfarrers und der Pfarrvorstände werden ausgeschrieben. Die Besetzungen werden bis April 2023 erfolgen.

 

UMSETZUNGSJAHR

Die Arbeit in der neuen Struktur soll ab 1. September des zweiten Jahres erfolgen, die rechtliche Errichtung wird mit Jahreswechsel, in diesem Fall mit 1. 1. 2024 erfolgen. Die durch Fusion entstandene neue Pfarre tritt umfassend in die Rechte und Pflichten der derzeitigen Pfarren ein. Auf dem Titel der Pfarrkirche als eigener Rechtsträger bleibt die finanzielle Eigenständigkeit der Pfarrteilgemeinde (Pfarrgemeinde) erhalten. Bis zum Ende des Vorbereitungsjahres werden die Seelsorgeteams für die Pfarrgemeinden gefunden. Sie bilden die Leitung des Pfarrgemeinderates und der Pfarrgemeinden. Es wird eine begleitende Ausbildung für die neuen Seelsorgeteams in den Regionen organisiert. Auf Pfarrebene wird sich ein pfarrlicher Pastoralrat und ein pfarrlicher Wirtschaftsrat konstituieren. Die Fachteams Pfarrgemeindliche Öffentlichkeit werden – gemeinsam mit den Kernteams – laufend in ihren jeweiligen Pfarrgemeindebriefen bzw. auf ihren jeweiligen Websites über den Stand der Entwicklungen in ihren Pfarrgemeinden informieren. Weitere Informationen: www.dioezese-linz.at/zukunftsweg

 

Mag. Martin Schachinger

Leiter der Stabstelle Pfarrstruktur im Generalvikariat der Diözese Linz

Leitung der Pfarrgemeinde – das Seelsorgeteam

April 2022

Das künftige Strukturmodell sieht vor, dass unterhalb der Ebene der Pfarren die Gemeinschaft der Gläubigen in den lokalen „Pfarrgemeinden“ vor Ort beheimatet ist. Im Mittelpunkt werden dabei auch für die zukünftige Pfarrgemeinde Neuhofen die vier
Grundfunktionen“ stehen:
Liturgie, Verkündigung, Caritas und Gemeinschaftsdienst.

 

Für die Leitung auf Ebene der Pfarrgemeinde ist zum einen ein Seelsorgeteam vorgesehen, zum anderen steht der – gerade neu formierte –  Pfarrgemeinderat bereit. Neben der Steuerung der Geschicke einer Pfarrgemeinde bildet er über diverse Fachteams und Arbeitsgruppen einen wichtigen Bezug zur Pfarrgemeinde-Bevölkerung und unterstützt das Seelsorgeteam.


Das Seelsorgeteam übernimmt – unter der Hirtensorge des Pfarrers – die konkrete Leitung aller lokalen Belange der Seelsorge und Verwaltung der Pfarrgemeinde. Es wird aus mindestens drei Personen gebildet, zu denen ein/e hauptamtliche/r Seelsorger/in gehört. Die Anzahl der Personen eines Seelsorgeteams richtet sich nach der tatsächlichen Aufgabenvielfalt, die in der Pfarrgemeinde gelebt wird. Die Seelsorgeteam-Mitglieder wirken in der Seelsorge mit, indem sie Leitungsverantwortung in bestimmten
Bereichen übernehmen.


Neben der Verantwortung für die bereits erwähnten vier Grundfunktionen übernehmen die Seelsorgeteam-Mitglieder Funktionen für die Finanzverantwortung, als externe/r Sprecher/in, für die innere Organisation und Schriftführung. Seelsorgliche Belange, die hingegen die gesamte Pfarre betreffen, werden dort im Pfarrlichen Pastoralrat beraten, Angelegenheiten der Verwaltung im Pfarrlichen Wirtschaftsrat.


Die ehrenamtlichen Seelsorgeteam-Mitglieder werden vom Pfarrgemeinderat aus dem Kreis der Pfarrbevölkerung gesucht und absolvieren zunächst eine Ausbildung. Sie werden als Team mit dem Ernennungsschreiben des Diözesanbischofs und dem Pfarrvorstand im Beisein des PGR auf 5 Jahre beauftragt.


Die Personen im Seelsorgeteam, die hauptamtlich mitarbeiten, werden nach dem diözesanen Besetzungsprozedere bestellt.

Pfarrstrukturreform: Sieben weitere Dekanate starten im Herbst - auch Neuhofen/Krems

21.03.2022

Im September 2022 starten sieben weitere Dekanate die Vorbereitungsphase für die Umsetzung der Pfarrstrukturreform der Katholischen Kirche in Oberösterreich. Andorf, Frankenmarkt, Gallneukirchen, Kremsmünster, Ried im Innkreis, Steyr und Traun beginnen im Herbst den zweijährigen Prozess.

 

 

Zum Artikel auf der diözesanen Homepage

 

Download der Pfarrkarte

Zukunftsweg der Diözese Linz: Der Pfarrgemeinderat in der neuen Struktur

Jänner 2022

Wie bereits im letzten Pfarrblatt Magnet und weiter unten erläutert, wird das derzeitige Dekanat mit der Umstellung auf die neue Pfarrstruktur zur „Pfarre“. Die bisherige Pfarre wird zur „Pfarrgemeinde“ und damit zu einem Teil der neuen Pfarre. Wie sieht es aber mit dem Pfarrgemeinderat aus? Gib es diesen noch und wenn ja, wie ordnet sich dieser in die neue Struktur ein?

Pfarrgemeinderat (PGR) im Zukunftsweg

n der derzeitigen Struktur in unserer Pfarre gibt es bei uns in Neuhofen an der Krems hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gemeinsam bilden gewählte und amtliche Pfarrgemeinderäte den Pfarrgemeinderat. Daran wird sich auch in der neuen Struktur nichts ändern. Dies beantwortet auch schon die erste Frage: JA, es gibt den Pfarrgemeinderat auch in der neuen Struktur des Zukunftswegs weiterhin. Nachdem die jetzige Pfarre dann Pfarrgemeinde heißt, passt der Name des Pfarrgemeinderates auch künftig sehr gut.

Gibt es dann keine Änderungen in Bezug auf den Zukunftsweg beim PGR?

Eine wesentliche Änderung für den Pfarrgemeinderat nach der Strukturreform ist die Umbenennung und Neuausrichtung der jetzigen Pfarrgemeinderatsleitung. Derzeit wählt der Pfarrgemeinderat aus seiner Mitte eine Pfarrgemeinderatsleitung. Mitglieder der Pfarrgemeinderatsleitung haben keine fest definierten Funktionen (ausgenommen der Schriftführer-Funktion). In der neuen Struktur übernimmt die Leitung in der Pfarrgemeinde ein sogenanntes Seelsorgeteam. Die Mitglieder des Seelsorgeteams nehmen folgende Funktionen wahr:

  • Verantwortung für die Grundfunktionen (Liturgie, Verkündigung, Caritas, Gemeinschafts dienst)
  • Finanzverantwortung (= Vorsitzende/r des PGR-Fachteams Finanzen)
  • SprecherIn extern (Pfarre, Diözese, politische Gemeinde …)
  • innere Organisation (Seelsorgeteam und Pfarrgemeinderat)
  •  Schriftführung

Auch gibt es beim Zukunftsweg dann keine Pfarrgemeinderats-Obfrau bzw. -Obmann. Diese Funktion heißt dann Seelsorgeteam-Sprecher/in. Der Pfarrgemeinderat wirkt künftig als Unterstützung für das Seelsorgeteam. Er bleibt auch weiterhin für Richtungsentscheidungen zuständig und ist damit ein wichtiges Steuerungs- und Beschlussgremium für unsere Pfarrgemeinde. Der Pfarrgemeinderat übernimmt Verantwortung in der Pfarrgemeinde und ist ein wichtiges Bindeglied zur Pfarrbevölkerung. Mehr zum Seelsorgeteam und anderen Veränderungen im Rahmen des Zukunftswegs stellen wir hier und in den nächsten Ausgaben des Magnets vor.

Zukunftsweg: Aus der Pfarre wird die Pfarrgemeinde, aus dem Dekanat die Pfarre

Dezember 2021

Der Zukunftsweg der Diözese Linz ist nicht allein eine Organisationsänderung, sondern ist in einen weiter gefassten Rahmen eingebettet. Wie Seelsorge konkret an den einzelnen pastoralen Orten gestaltet wird, orientiert sich an der Fortschreibung der Pastoralen Leitlinien. Zeitgemäße Strukturen und Pastorale Leitlinien sind eng miteinander verbunden. „Kirche weit denken“ beinhaltet, den Wandel unserer Zeit wahrnehmen, annehmen und gestalten. Zu dieser Gestaltung zählen auch neu angepasste Strukturen. Die neue Struktur für die Seelsorge wurde in diesem Herbst mit Pionier-Pfarren gestartet. Im Wesentlichen werden aus bisherigen Dekanaten Pfarren und aus bisherigen Pfarren Pfarrgemeinden. Insgesamt soll es statt der derzeit 486 Pfarren und 39 Dekanate künftig 40 Pfarren geben. Das Bischöflichen Konsistorium hat festgelegt, dass fünf Dekanate als Vorreiter im Herbst 2021 mit der Strukturreform beginnen. Diese Pionier-Pfarren sind: Dekanat Braunau (14 Pfarren), Dekanat Eferding (10 Pfarren), Dekanat Linz-Nord (7 Pfarren), Dekanat Schärding (12 Pfarren), Dekanat Weyer (9 Pfarren)

Was bedeutet das nun für uns in Neuhofen?

Unsere Pfarre ist beim ersten Schritt der Umgestaltung noch nicht dabei. Was sich jedoch bei uns ändern wird, sind die Grenzen unseres Dekanats. Künftig gehören 16 Pfarren zu unserem Dekanat. Neben Adlwang, Allhaming, Bad Hall, Eggendorf, Kematen, Kremsmünster, Neuhofen, Pfarrkirchen, Ried im Traunkreis, Rohr, Sattledt, Sipbachzell gehören nun auch Weißkirchen, Schleißheim, Steinhaus und Thalheim zum Dekanat Kremsmünster. Die Pfarre Wartberg kommt zum Dekanat Windischgarsten. Die neue Grenzziehung wurde als Vorbereitung für die Strukturreform vollzogen. Ab nächstem Jahr sollen dann jährlich weitere Dekanate in Pfarren umgewandelt werden. Dies ist ein mehrjähriger Prozess, der auch entsprechend begleitet wird. Wann das Dekanat Kremsmünster und damit die Pfarre Neuhofen an der Reihe ist, ist derzeit noch nicht festgelegt. Nach heutigem Plan sollen ab 2026 alle Pfarren der Diözese in der neuen Struktur angekommen sein. „Kirchliche Strukturen sollen gute Rahmenbedingungen schaffen, damit Kirche als offene und positive Kraft in unserer Gesellschaft erlebbar ist“, schreibt der Bischof im „Bischofswort zur Ordnung der Pfarren“. Aber: Wie sieht die Leitung der künftigen Pfarre aus? Und wer leitet dann unsere künftige Pfarrgemeinde? Was verändert sich bei uns vor Ort durch die Strukturreform? Antworten auf diese Fragen und noch einiges mehr möchten wir Ihnen nach und nach hier und in den Ausgaben unseres Pfarrblatts anbieten.

Zukunftsweg - Homepage

Herbst 2022
Namenstage
Hl. Guda, Hl. Klara von Montefalco (vom Kreuz), Hl. Karlmann
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