Maria Himmelfahrt
Im Rahmen des Gottesdienstes werden Kräutersträußchen gesegnet, die anschließend von der Katholischen Frauenbewegung (KFB) vor der Kirche verteilt werden. Gebunden werden die Sträußchen im Vorfeld liebevoll von Mitgliedern der KFB. Wer gerne beim Kräuterbüschlbinden mithelfen möchte, ist herzlich eingeladen – am Donnerstag, 13. August, um 13 Uhr im Pfarrgarten.
Unser Hochaltarbild in der Pfarrkirche zeigt die Aufnahme Mariens in den Himmel – jenes Geheimnis des Glaubens, das wir an diesem Festtag feiern.
Hintergrund des Festes und der Kräutersegnung
Das Fest Mariä Himmelfahrt erinnert daran, dass Maria – am Ende ihres irdischen Lebens – mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen wurde. Es ist ein Fest der Hoffnung, das uns zeigt: Wo Maria ist, da ist auch unser Ziel. In ihr dürfen wir das vollendete Heil und die Nähe bei Gott erahnen, die allen Gläubigen verheißen ist.
Mit diesem Fest ist ein besonders schöner Volksbrauch verbunden: die Segnung von Heilkräutern. Die Tradition geht auf die Vorstellung zurück, dass am Grab Mariens statt des Leichnams Blumen und duftende Kräuter gefunden worden seien. Seit dem Mittelalter werden zu diesem Anlass Kräuterbuschen gebunden und gesegnet – ein Zeichen für die heilende Kraft der Schöpfung und ein Ausdruck des Dankes an Gott für seine Gaben.
Die gesegneten Sträußchen wurden früher oft zu Hause aufbewahrt, im Herrgottswinkel oder im Stall aufgehängt – als Zeichen des Segens, der mit in den Alltag genommen wird.