Pfarrkirche Mettmach
Die Geschichte der Pfarre hat ihren Ursprung im Bistum Passau, dessen Dompatron der hl. Stephanus ist. So wurde auch die Pfarrkirche in Mettmach dem heiligen Diakon und dem ersten Märtyrer Stephanus gewidmet – mit Patroziniumsfest am 26. Dezember.
Die Kirche wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach vergrößert und umgebaut, so wie die Bewohnerzahl in der Gemeinde gewachsen ist. Ein Wahrzeichen der Pfarrkirche ist ein schön und proportional gebauter barocker Zwiebelturm.
Das Hauptgemälde im Hochaltar stellt die Steinigung von hl. Stephanus dar. Rechts und links stehen imposante Figuren der heiligen Apostel Petrus und Paulus aus dem Jahre 1763, geschnitzt durch den bayerisch-österreichischen Bildhauer Johann den Älteren Schwanthaler.
Im Jahre 1990 wurde eine neue Chorempore in der Pfarrkirche gebaut. Im Jahre 1991 bekam die Kirche eine neue Orgel vom Orgelbaumeister Ferdinand F. Salomon aus Leobendorf.
Die Pfarrgemeinde hat auch eine Filialkirche in Arnberg (ca. 6,0 km südlich von Ortszentrum) - mit Patrozinium am 8. Dezember - Mariä Empfängnis.
Die Pfarr- und Marktgemeinde Mettmach zeichnet eine Vielfalt von Ortschaften, Vereinen und Traditionen aus. Der Zusammenhalt der vielen Vereine und der Pfarre trägt zu einem guten Miteinander der Pfarr- und Gemeindebevölkerung bei.