Maria Lehner
In der Pfarre Guter Hirte bin ich seit 1966. Damals sind wir sozusagen von einer Barackenkirche (St. Theresia/Keferfeld) in die andere Barackenkirche übersiedelt und in der Nähe des Gasthauses Seimayr gab es auch noch die Orthodoxe Kirche, auch eine Barackenkirche – also lauter Barackenkirchen.
Ich erinnere mich, dass es damals noch eine Männer- und eine Frauenseite gab und die jungen Männer ganz hinten saßen. Hingegen war der Chor auf der Empore installiert und hat „auf uns herunter gesungen“. Die Positionierung des Chores war auch einer der Diskussionspunkte beim Kirchenneubau, wo er mit dem kleinen Podest bei der Orgel vorne gelöst wurde.
Bevor der Neubau beschlossen wurde, gab es einige Diskussionen, gemeinsam mit der evangelischen Kirche ein „ökumenisches Zentrum“ (die evangelische Johanneskirche gab es damals noch nicht) zu errichten, aber schlussendlich wurde dann doch unser „neuer“ Guter Hirte gebaut.
Die alte Barackenkirche wurde auch weiterverwertet – sie wurde zu einer Reithalle in Puchenau.