Die Orgel
Die Orgel wurde erst 1988 – zehn Jahre nach Fertigstellung der neuen Kirche – von der Firma Friedrich Heftner (aus Krems an der Donau) installiert und prägt seither die musikalische Gestaltung der Gottesdienste. Sie ist eine der wenigen „klingenden Spieltische“: eine Orgel mit freistehendem Spieltisch, dem ein Pfeifenwerk vorgebaut ist.
Es handelt sich um eine Orgel mit mechanischer Spiel- und Registertraktur sowie Schleifladen. Diese Bauweise ermöglicht ein besonders feinfühliges Spielen und direkte Klangkontrolle.
Das Instrument verfügt über 15 klingende Register, es besitzt zwei Manuale (Hauptwerk und Positiv/Rückpositiv) und ein Pedal. Sie ist mit drei Koppeln ausgestattet (II/I, I/P, II/P).
Die Disposition (die Zusammenstellung der einzelnen Register) wurde von Wolfgang Kreuzhuber, dem damaligen Linzer Domorganisten, entworfen. Er trug dafür Sorge, dass das Instrument klanglich optimal auf die Akustik der modernen Kirchenarchitektur abgestimmt ist und eine hohe musikalische Qualität bietet.
Die Heftner-Orgel orientiert sich an historischen (neobarocken) Klangidealen mit der Vorgabe, eine klare, durchsichtige und helle Klangfarbe zu erzielen, die besonders für die Begleitung des Gemeindegesangs und die Musik des Barock geeignet ist.
Ergänzend zur Orgel wurde in den 1980er Jahren von der Pfarre der Konzertflügel Schimmel Modell 208 des Klavierbauunternehmens Wilhelm-Schimmel-Pianofortefabrik GmbH erworben.