Zustimmung erforderlich!Bitte akzeptieren Sie Cookies von "piwikpro" und laden Sie die Seite neu, um diesen Inhalt sehen zu können.
Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Informationen
  • Team und Fachbereiche
  • Sakramente
  • Angebote
  • Fotos und Rückblicke
Hauptmenü ein-/ausblenden Startseite Suche ein-/ausblenden Barrierefreiheit-Einstellungen ein-/ausblenden
Pfarrgemeinde Linz-Guter Hirte
Pfarrgemeinde Linz-Guter Hirte
Barrierefreiheit Einstellungen
Schriftgröße
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
Kontrasteinstellungen
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Inhalt:

Die Barackenkirche

Ein Zeugnis der Nachkriegszeit

Die Geschichte dieser Kirche ist untrennbar mit den turbulenten Jahren des Wiederaufbaus und der immensen Wohnungsnot nach 1945 verbunden. Tausende Flüchtlinge und Vertriebene aus Mittel- und Osteuropa suchten in der Stadt Linz und ihren umliegenden Lagern eine neue Existenz. 


In dieser Zeit, als Stadtteile wie die „Neue Heimat“ enorm wuchsen, um Wohnraum für die vielen Zuziehenden zu schaffen, fehlten adäquate kirchliche Infrastrukturen. 


Die kleine Baracke der „Kinderbewahranstalt“ (damalige Form eines Kindergartens) beim Bahnhof in Wegscheid, in der mangels einer Kirche die Gottesdienste gefeiert wurden, war mit ihrem Fassungsvermögen von 150 Personen dem massiven Zuzug nicht gewachsen. 

 

Hilde Stoiber, die 1945 als Kind in die Neue Heimat gezogen war, hat trotz der Enge gute Erinnerungen daran:


„Die Sitzplätze waren viel zu wenig. Rückwärts gab es eine kleine Treppe, dort saß ich am liebsten. Für mich war diese Kirche etwas Besonderes, und ich war traurig, dass meine Erstkommunionfeier 1951 nicht mehr hier war.“

 


Aufgrund dieses Platzmangels – die Katholik:innenzahl war mittlerweile auf 8.000 gewachsen – wurde 1949 bis 1950 in der Neuen Heimat eine Barackenkirche errichtet, die die Zeit überbrücken sollte, bis genug Material und Geld für eine langfristige Lösung zur Verfügung stünden.

 

Bei der Weihe am 8. Juni 1950 durch Bischofkoadjutor DDr. Franz Zauner waren tausende Menschen anwesend. Die Freude war umso größer, da für die Kirche auch zwei Glocken angeschafft worden waren.

 


Diese Barackenkirche war bei Weitem nicht die einzige dieser Art im Linzer Süden. Bürgermeister Ernst Koref prägte dafür das Bild von der Verwandlung der Stadt Linz von der „Barockstadt zur Barackenstadt“. Auch Maria Lehner († 2026) erinnerte sich an diese Zeit der Baracken:


„Als wir 1966 in die Neue Heimat zogen, sind wir sozusagen von einer Barackenkirche (St. Theresia/Keferfeld) in eine andere Barackenkirche (Guter Hirte) übersiedelt. In der Nähe des Gasthauses Seimayr gab es auch noch die orthodoxe Kirche, auch eine Barackenkirche – also lauter Barackenkirchen.“


Das Gemeindeleben in der Barackenkirche war aktiv und lebendig, erzählt Gerda Wabro, die schon mit 13 Jahren im Kirchenchor mitgesungen hat.


Erbaut aus einfachem Holz für eine geplante Lebensdauer von maximal 20 Jahren wurde die Baracke schließlich 28 Jahre lang als Kirche genutzt, bis erhebliche Baumängel und die immer höher werdenden Instandhaltungskosten einen Neubau dringend notwendig machten. 

Galerie
zurück

nach oben springen
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutz
Pfarrgemeinde Linz-Guter Hirte


Am Steinbühel 31
4030 Linz
Telefon: 0732/380402
pfarre.guterhirte@dioezese-linz.at
https://www.dioezese-linz.at/linz-guterhirte
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Herrenstraße 19
4020 Linz
Ihr Kontakt zur
Diözese Linz
anmelden
nach oben springen