Abschied von Rainer Haudum
Viele Menschen aus der Pfarre, eine große Schar Ministrant:innen und auch zahlreiche Familien mit kleinen Kindern kamen zum Abschiedsgottesdienst, den Rainer Haudum selbst leitete. In seiner Predigt ging er auf seine Zeit hier am Harter Plateau ein und legte sein Verständnis von Kirche und Arbeit & Leben in der Pfarre anhand von drei Stichworten dar: (sensible) Nähe und Distanz, Unaufgeregtheit und Leben (Lebendigkeit). Drei Begriffe, die seine Tätigkeit in diesen drei Jahren hier in St. Johannes geprägt haben, die er aber auch in der Gemeinschaft vor Ort im wertschätzenden Erleben spüren konnte. Dabei wurden bei ihm auch – sehr sympatisch-authentisch – viele Emotionen sichtbar und er endete mit: "Ihr seid mir ans Herz gewachsen" ... und genau mit diesen Worten schloss Pfarrassistentin Maria-Anna Grasböck bei ihrem Danke an: "Auch du bist uns ans Herz gewachsen, Rainer!"
Mehrere Gruppen, mit denen Rainer Haudum in diesen drei Jahren intensiv zusammengearbeitet hatte, überreichten ihm an Ende des Gottesdienstes ein paar "Dinge, die du vielleicht auch in deiner neuen Pfarre Marchtrenk gut brauchen kannst!", so die Mitarbeiterinnen des Kinderliturgieteams. Dazu kam eine Decke von der Jugendgruppe für die sicher auch in der neuen Pfarre wieder stattfindenden Lagerfeuer. Und ein MINI-Kuchen samt Rezept zum Nachbacken von den Ministrant:innen.
Viele weitere Menschen, die in diesen Jahren mit Rainer zusammengearbeitet haben bzw. ihn als Seelsorger kennen- und schätzengelernt haben, nahmen die Einladung ins Pfarrheim an, um sich dort beim Anstoßen und in einem persönlichen Gespräch von ihm zu verabschieden.
Wir wünschen dir, Rainer, alles Gute an deiner neuen Arbeitsstätte in der Pfarre Marchtrenk und danken dir für all dein Engagement! Schön, dass du hier bei uns warst!
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Im September 2019 begann Rainer Haudum in der Pfarre St. Joannes in Leonding-Hart als Pastoralassistent zu arbeiten. Trotz der bald darauf hereinbrechenden Ausnahmezeit durch die Pandemie konnte Rainer viele gute Beziehungen aufbauen. Gerne teilte er seine Zeit in der Pfarre mit jungen Menschen: bei der Firmvorbereitung und bei der Sternsingeraktion, beim Begleiten der Ministrant:innen und der Jugendgruppe. Er knüpfte Kontakte zu jungen Familien bei den Taufen und bei Kindergottesdiensten. In Wortgottesfeiern und Predigten nahm er die Gottesdienstbesucher:innen mit auf die Spurensuche nach Gott. Einfühlsam begleitete er Menschen in ihrer Trauer und gestaltete zahlreiche Begräbnisfeiern in St. Johannes und der Nachbarspfarre St. Michael. |
(elza)