Was haben "Martha und Maria" mit unserer Pfarrentwicklung zu tun?
"... Die Erzählung von Martha und Maria zeigt zwei unterschiedliche Ausprägungen unseres Glaubens: DIAKONIE und SPIRITUALITÄT.
Das Dasein für die Menschen und das Hören auf das Wort Gottes.
Christ-Sein ist HÖREN und HANDELN!
Die Geschichte von Martha und Maria könnte auch Beispiel für die Entwicklung unserer Pfarrgemeinde und ein christliches Zusammenleben sein, ein Modell wie sich tätige Liebe aus der Kontemplation, aus der Ruhe und dem Hören auf das Wort Gottes speist.
Sie haben es vielleicht schon den Medien entnommen oder in unserem Pfarrblatt gelesen, dass es in der Diözese Linz eine grundlegende Reform der Pfarrstruktur gibt. Aus 39 Dekanaten werden 39 Pfarren mit einer unterschiedlichen Zahl an Pfarrgemeinden. Wir hier in Hart-St. Johannes sind so eine Pfarrgemeinde und bleiben als solche weiterhin bestehen.
Die Leitung der Pfarrgemeinde wird im Laufe der Jahre auf neue Beine gestellt und die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt. Vierköpfige Seelsorgeteams werden in Zukunft sich darum bemühen, dass Gemeinschaft und Nächstenhilfe, Gottesdienst und Glaubensverkündigung weiterhin in unserer Pfarrgemeinde lebendig sein werden.
Das ist die Herausforderung der nächsten Jahre für unsere Pfarrgemeinschaft: Menschen zu finden, Menschen zu motivieren und Menschen zu befähigen, diese Aufgabe in und für unsere Pfarrgemeinde zu übernehmen.
So sollen christliche Gastfreundschaft am Harter Plateau und tätige Nächstenliebe, die sich aus dem Glauben und dem Wort Gottes speisen, weiterhin lebendig bleiben.
Martha und Maria - BEIDE können Leitplanken und Wegweiser für eine lebendige Gemeinschaft in der Pfarre und unser Leben aus dem Glauben sein.
Christ-Sein ist HÖREN auf das Wort Gottes und HANDELN aus diesem Glauben!"
Lukas 10,38-42
In jener Zeit kam Jesus in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn freundlich auf. Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu. Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen, für ihn zu sorgen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen! Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen. Aber nur eines ist notwendig. Maria hat den guten Teil gewählt, der wird ihr nicht genommen werden.