Weihnachten 2020 - ein paar Blitzlichter auf die Feiern in der Kirche am Harter Plateau
Bereits ab 9.00 Uhr kamen am 24. Dezember laufend Menschen aus der Umgebung des Harter Plateaus und holten sich das Friedenslicht, das in Laternen vor der Kirche aufgestellt war und bis zur Christmette dort leuchtete.
Ab 14.00 Uhr begann dann ein reges Kommen und Gehen im Innenraum: Viele Familien besuchten die Kirche. Zum einen konnten sich die Kinder mit ihren Begleitern und Begleiterinnen kurz hinsetzen und die Weihnachtsgeschichte als Schattenspiel ansehen, zum anderen war im vorderen Teil des Raumes die Krippe aufgebaut, zu der man hingehen und alles genau anschauen konnte.
Immer wieder gab es auch weihnachtliche Musik zu hören, die die BesucherInnen bei ihrem Gang durch die Kirche oder bei ein paar besinnlichen Minuten im Sitzen begleitete: Unser evangelischer Nachbarspfarrer Richard Schreiber spielte an der Orgel, Marlene Kogler und Max Froschauer boten im Duett stimmungsvolle Bläsermusik und Gabriele und Josef Schlosser, Max Haunschmid und Hannelore Ritzberger brachten mit Querflöte, Klarinette, Gitarre und Ziehharmonika Weihnachtslieder zu Gehör.
Auf ihrem Spaziergang von Krippe zu Krippe besuchten zahlreiche Familien auch St. Isidor und schauten sich die große, traditionelle Krippe an. Alle haben Sterne in die Krippe gelegt. (Die Kirche in St. Isidor wird das nächste Mal am 6. Jänner von 14.00 bis 17.00 Uhr wieder offen sein.)
Um 23 Uhr begann die Christmette in St. Johannes, in der – statt wie üblich der Kirchenchor – ein kleines Männer-Ensemble sang. Auch beim Festgottesdienst am Christtag, den 25. Dezember, waren wiederum die drei Männer im Einsatz und ein Frauenquartett sang Teile der ursprünglich vom Chor für Weihnachten geplanten Lateinischen Messe. Andreas Ferschner-Huber an der Orgel und Lucia Kaas mit ihrer Violine ließen "Stille Nacht" erklingen.
Bei der Messe am 26. Dezember gab es nochmals weihnachtliche Orgelklänge zu hören.
Für alle war es ein Stück weit fremd, Weihnachten unter Corona-Bedingungen zu feiern, Abstand zu halten, nicht gemeinsam singen zu können. Dennoch freuten sich die BesucherInnen über die Angebote am Nachmittag des Heiligen Abends und die insgesamt sehr stimmungsvollen Gottesdienste mit guten, lebensnahen Predigtgedanken. Auch die weihnachtlich geschmückte Kirche trug zur Feierstimmung bei.
Danke allen, die mit viel Engagement dabei waren, um Weihnachten in der Kirche als Fest erleben zu können!