Das war unser Pfarrgemeindeausflug 2026
Unsere Führung begann in der restaurierten Kapelle, welche auch heute noch für Hochzeiten und Taufen genutzt wird. Im Museum hörten wir von der Entstehungsgeschichte der Burg und sahen viele Ausstellungsstücke, vom Hochmittelalter bis zur Neuzeit. Das Mittagessen nahmen wir in einem nahe gelegenen Wirtshaus ein. Im Anschluss fuhren wir nach Bad Zell. Dort teilte sich die Gruppe. Die einen suchten das am Marktplatz gelegene Kaffeehaus auf, die anderen machten eine Rundgang durch Bad Zell. Bei der Kirche beginnend gingen wir weiter zum Pranger Mandl. Wir besichtigten die Erdkeller, gingen am Freizeitteich entlang, Richtung Kurhaus und weiter zum Hedwigsbründl. Nach einem Tag voller Sonnenschein kamen gegen Abend starke Gewitter auf. Deshalb verlegten wir die geplante Maiandacht in unsere Kapelle in Langholzfeld. Alle kamen mit zur Feier und das Gefühl der Gemeinschaft war spürbar.
Bad Zell
Geographisch liegt Bad Zell im Kerngebiet des unteren Mühlviertels. 36-45 km noröstlich von Linz gelegen.
Archäologische Funde weisen auf keltische bzw. römische Handelswege hin. Im 11. und 12. Jahrhundert begann man unter der Herrschaft der Babenberger grosse Flächen des dicht bewaldeten Mühlviertels zu roden.
Im 13. Jahrhundert wird der Ort zum erstemal urkundlich erwähnt. Durch die Lage an regionalen Verbindungswegen entwickelte sich Zell zu einem kleinen Marktort mit Handwerk und Landwirtschaft.
Der Name Zell-Zelle- geht auf eine kleine klösterliche Niederlassung zurück. Diese Zellen dienten den Reisenden, Missionaren oder Rodungssiedlern als Stützpunkt.
1964 erhielt Zell offiziell den Namenszusatz „Bad“. Damit wurde die Bedeutung als Heilbad anerkannt.
Heute verbindet Bad Zell historische Mühlviertler Tradition mit modernem Gesundheits- und Wellnesstourismus. Trotz touristischer Entwicklung hat sich der Ort viel von seinem ursprünglichen Charakter als ländlicher Markt im Granitland bewahrt.