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Kalvarienbergkirche

Ein Juwel des Barock

Kalvarienbergkirche

Ein Kleinod barocker Baukunst

 

Am südlichen Berghang gegenüber der Pfarrkirche, neben dem großen barocken Amtshaus, erhebt sich die Kalvarienbergkirche. Sie wurde 1711 mit vier Kreuzwegkapellen errichtet und am 14. September, dem Fest der Kreuzerhöhung, vom Passauer Weihbischof Johannes Raimundus Graf von Lamberg geweiht.

 

Stifter und Bau

Gestiftet wurde die Kirche von den Edlen von Sumating, einem Hofschreiber- und Salzfertiger-Ehepaar. Sie richteten für diesen Zweck ein eigenes Benefizium ein und statteten die Kirche reich aus. Der achteckige Bau mit angebautem Mesnerhaus und Heiligem Grab gilt als liebevolles Denkmal barocker Baukunst.

 

Innenraum und Ausstattung

Im Kirchenraum dominiert eine eindrucksvolle Kreuzigungsgruppe, die dem Guggenbichler-Kreis zugeschrieben wird. Malereien an den Wänden und in der Laterne sowie Engel mit den Marterwerkzeugen verleihen dem Raum ein harmonisches Gesamtbild. An der Nordseite erinnern Bilder an die Stifter, die hier ihre letzte Ruhestätte fanden. Über dem Eingang zur Sakristei befindet sich eine Gedenktafel an die Weihe der Kirche.

 

Das farbige Glasfenster

Besonders sehenswert ist das farbige Glasfenster an der Ostseite. Es zeigt die Kalvarienbergkirche mit dem einst mächtigen Sudhaus am Fuße des Berges. Das Sudhaus wurde 1751 erbaut und in den Jahren 1967 und 1968 abgetragen. Dank des Fensters, das 1890 gestiftet wurde, bleibt es zumindest im Bild erhalten.

    Heiliges Grab
    Heiliges Grab
    Kreuzigungsgruppe Meister Guggenbichler
    Kreuzigungsgruppe Meister Guggenbichler
    Glasfenster mit Sudhaus
    Glasfenster mit Sudhaus
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