Ministranten in Rom
Unter dem Motto „Mit dir“ sind bei der 13. Internationalen Ministranten-Wallfahrt vom 28.07.24 bis 03.08.24 rund 50.000 Ministranten aus etwa 20 Ländern nach Rom gepilgert!
Wir waren auch dabei!
Meine 9 großen Minis (+Begleitperson) und ich!
Gemeinsam mit den Minis der umliegenden Gemeinden machten wir uns im Doppeldeckerbus der Firma Stuhlberger auf die ca. 12-stündige Reise nach Rom. Dort angekommen, hatten wir kaum Zeit zu entspannen, wir gingen sofort los, um die ewige Stadt zu erkunden.
Trotz der vielen öffentlichen Verkehrsmittel waren wir sehr oft der trockenen Hitze in Rom ausgesetzt. Bis zu 42°Grad wurden teilweise in der Innenstadt gemessen, daher genossen wir die Abkühlung in den wunderschön gestalteten Kirchen in Rom. Während unseres Aufenthalts besuchten wir zahlreiche Sehenswürdigkeiten: das Kolosseum, die Katakomben, den Trevi-
Brunnen und den Petersdom - um nur einige zu nennen. Ganz davon abgesehen, dass Rom unzählige faszinierende Wahrzeichen hat, war für uns dennoch die Papstaudienz am Petersplatz der Höhepunkt dieser Reise.
Da wir an diesem Tag schon früh auf den Beinen waren, hatten wir die Möglichkeit die Kuppel des Petersdoms zu besteigen – meine Minis und ich wurden mit einem wunderschönen Ausblick auf Rom und den Vatikan belohnt.
Am Mittwochmorgen nahmen wir noch an einem gemeinsamen Gottesdienst mit etwa 1300 Ministranten aus Oberösterreich in der Basilica di Santa Maria degli Angeli e die Martiri teil.
Zahlreiche lustige Begegnungen fanden beim queren vieler anderer Minisgruppen auf der Straße, in den U-Bahn Stationen, aber auch in der ÖÄSE
(dem Treffpunkt der österreichischen Ministranten) statt. Am vorletzten Tag organisierte unsere Busgruppe einen Ausflug ans Meer um uns dort ein wenig abzukühlen. Eine großartige Erfahrung für alle, vor allem aber für diejenigen, die davor noch nie am Meer waren. Nach einem reibungslosen Romaufenthalt traten wir am Freitag NM die Heimreise an. Aber ganz ohne Panne kann eine so große Reise doch nicht vorübergehen, oder? NEIN!!
Ein Getriebeschade am Bus um 4:30 Uhr stoppte unsere Reise abrupt. Mit all unserem Gepäck mussten wir auf der „Waldautobahn“ in Frauschereck in einen anderen Bus umsteigen. Um 6:00 Uhr früh kamen wir dann alle wieder wohlbehalten, jedoch sehr müde in Aspach an.
Ich hoffe es war für ALLE eine tolle, unvergessliche und lustige Woche.
Laura Gurtner