Fußwallfahrt zur Wallfahrtskirche in Maria Bühel
Am 1. Mai fand die traditionelle Fußwallfahrt nach Maria Bühel bei bestem Wanderwetter statt. 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen daran teil.
Pfarrer Pater Georg OFM verabschiedete die PilgerInnen um 6:00 Uhr Früh vor der Pfarrkirche Franking mit einem Gebet und dem Segen Gottes.
Pünktlich um 9:00 Uhr trafen sie bei der Wallfahrtskirche zur Hl. Messe ein.
Ein Dankeschön an den langjährigen Pilgerkreuzträger Franz L.
und an unseren
Pfarrer P. Georg für die Zelebrierung der Wallfahrtsmesse.
Baugeschichte der Wallfahrtskirche
Die Wallfahrtskirche zu „Unserer Lieben Frau Maria Heimsuchung“ ist eine römisch-katholische Wallfahrtskirche auf der weiten Terrasse Maria Bühel im Nordwesten der Stadt Oberndorf bei Salzburg.
Die Wallfahrt verdankt ihre Entstehung der Salzachschifffahrt, bei der Salzach-Plätten und Zillen zum Einsatz kamen.
Das Langhaus mit den zwei Zwiebeltürmen wurde zwischen 1670 und 1673 erbaut. 1718 bis 1722 wurde das Querschiff, die Sakristei und die nahe Stiege mit dem Kalvarienberg ergänzt.
Das Marmorportal trägt die Jahreszahl 1733 und die Inschrift „Maria, Zuflucht der Sünder“.
Der Hochaltar mit dem Gnadenbild stammt vom italienischen Architekten Antonio Beduzzi.
Das Gnadenbild ist die Kopie eines Urbildes; Maria Magdalena Zerheuter hatte es 1662 auf eine Blechplatte gemalt.
Das Bild ist mittig im 1722 errichteten Hochaltar angebracht und der Blick des Betrachters soll durch einen goldenen Strahlenkranz auf das von einer Rosengirlande umrahmte Gnadenbild gelenkt werden.
(Der geschichtliche Auszug stammt aus der kleinen Informationsschrift `Christliche Kunststätten Österreich, Nr.337`, die in der Wallfahrtskirche erhältlich ist.)