Christkönigssonntag 22.11.2020
Mit dem Christkönigssonntag endet das Kirchenjahr.
Heute würden auch unsere Ministranten im Mittelpunkt stehen,
welche einen so schönen und wertvollen Dienst in der Kirche machen.
Wer sich einem König oder einer Königin nähert, der hat zunächst still zu sein und zu warten, bis das gekrönte Haupt das Wort an ihn richtet. Das sind die Manieren bei Hof. Die Anstandsregeln in der Liturgie sind anders. Wir dürfen frei und ohne Angst vor unseren Herrn treten und das Wort ergreifen. Wir brauchen nicht angstvoll zu warten, ob wir vorgelassen werden oder ob er uns die Audienz verweigert. Wir dürfen „Du“ zu Ihm sagen.
Er bittet uns um unser Gebet! Er bittet mich, dass ich ihm Glauben schenke.
Herr Jesus Christus,
• Du zeigst uns eine andere Macht, als uns die Mächtigen dieser Welt vermitteln möchten. Herr, erbarme dich unser.
• Du bist immer ansprechbar. Lass uns jetzt miteinander reden.
Christus, erbarme dich unser.
• Du bist Mensch geworden - nicht um uns zu beherrschen - sondern um als Bruder den Weg unseres Lebens mitzugehen. Herr, erbarme dich unser.
FÜRBITTEN
Gott, du bist der Vater der Kleinen und der Großen, wir bitten dich:
• Segne alle Kinder und lass sie immer wieder deine Güte und Nähe erfahren.
• Lass die Ministrantinnen und Ministranten mit Freude den Dienst hier in der Kirche tun.
• Erfülle alle Menschen mit deinem Geist und lass sie in Frieden zusammenleben.
Ich träume von einer Kirche, die weit ist und offen für alle, die heimatlos Halt und Hilfe suchen.
Ich träume von einer Kirche, die nicht auf Ämter setzt und auf Sicherheit, sondern auf Liebe und Vertrauen.
Ich träume von einer Kirche, in der das Wort ihres Herrn mehr gilt als die Erfolgsrezepte der Welt.
Ich träume von einer Kirche, die, ganz irdisch, die Erde hütet und alles, was lebt, mitnimmt auf dem Weg in den Himmel.
(Aus: E. Beck, Gemeindebibel, Lesejahr A-B-C © Verlag Kath. Bibelwerk GmbH, Stuttgart 2004, S. 248)
Segen
Guter Gott, der du mit uns auf dem Wege bist, segne unsere Köpfe,
um Pläne des Friedens und nicht des Verderbens zu schmieden.
Segne unsere Herzen, um in uns deiner Versöhnung breiten Raum zu geben.
Segne unsere Hände, damit sie nicht zu Fäusten werden,
sondern offen und hilfsbereit.
Segne unsere Füße, um unablässig den Weg des Friedens zu gehen,
und um erste Schritte der Versöhnung zu wagen.
Segne unsere Zeit, und lass uns füreinander zum Segen werden.
So segne uns mit seiner Liebe der uns liebende Gott,
+ der Vater, der Sohn und der Hl. Geist. Amen.
