Die Beichte
Die Beichte versöhnt den Sünder mit Gott und der Kirche. (YOUCAT Nr. 239)
Allein Gott kann Sünden vergeben. “Deine Sünden sind dir vergeben” (Mk 2,5) konnte Jesus nur sagen, weil er der Sohn Gottes ist. Und nur, weil Jesus sie bevollmächtigt hat, können Priester an Jesu Stelle Sünden vergeben. (YOUCAT Nr. 228)
“Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen, und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt.” (Lk 15,18)
“Ebenso wird im Himmel mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die keine Umkehr nötig haben.” (Lk 15,7)
Elemente einer Beichte
- Besinnung & Reue
Überlege zuerst, was du Schlechtes getan und Gutes unterlassen hast. Als Hilfe können dir die obigen Beichtspiegel dienen. Du kannst dir auch Notizen machen. Bitte den Heiligen Geist um Hilfe, und um Reue für deine Sünden.
- Bekenntnis der Sünden
Nach dem Kreuzzeichen kannst du sagen, wann (ungefähr) deine letzte Beichte war – auch wenn es länger her ist. Beichte deine Sünden, z.B. von schwer nach leicht, oder nach den zehn Geboten. Am Schluss kannst du ein Reuegebet sprechen, z.B. „Mein Jesus, Barmherzigkeit!“
- Lossprechung
Nun gibt dir der Priester einen Rat und eine Buße zur Wiedergutmachung. Danach erklärt er im Namen Jesu: „Ich spreche dich los von deinen Sünden im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Du kannst dich dabei bekreuzigen.
- Buße & Besserung
Nach der Beichte bleibt die Bußaufgabe, welche dir der Priester auferlegt hat. Sie kann ein Gebet sein, aber auch der Auftrag, entstandenen Schaden oder verletzte Gefühle wiedergutzumachen. Danke Jesus für die Vergebung deiner Sünden!
Was ist das Beichtgeheimnis?
Dem Priester ist es unter äußerst strengen Auflagen von der Kirche untersagt, weiterzugeben was er in der Beichte gehört hat. Du brauchst dir also absolut keine Sorgen darüber zu machen, dass jemand davon erfährt.
Beichtzeiten in der Pfarre
