Mag. Martina Panhofer-Tichler
Da sein, wo Menschen sind.
„Ich bin der Ichbinda.“ (Ex 3,14). Dieser Satz aus der Begegnung zwischen Mose und Gott begleitet mich wie ein Boden, der mich trägt, ein Rückenwind, der mir Kraft gibt, und ein Segen, der mich ermutigt. Er erinnert mich daran, dass Gottes Nähe oft im Alltäglichen spürbar wird, im Zuhören, im Mitgehen und im gemeinsamen Suchen nach Sinn. Dieses Dasein möchte ich in meiner seelsorglichen Arbeit weitertragen.
Ich bin Martina Panhofer-Tichler, lebe mit meiner Familie in Saxen, bin verheiratet und Mutter von fünf erwachsenen Kindern. Mein Studium der Selbständigen Religions-pädagogik in Wien und viele Jahre als Lehrerin haben mich geprägt. Vor allem aber haben mich die Begegnungen mit Menschen bereichert, ihre Fragen, ihre Hoffnungen und ihre Geschichten. Immer wieder habe ich erlebt, wie viel entstehen kann, wenn jemand einfach da ist. Wenn ein Gespräch Raum öffnet. Wenn ein Mensch spürt, dass er gesehen wird. Diese Erfahrungen haben in mir den Wunsch wachsen lassen, Menschen noch bewusster und tiefer zu begleiten, auch in ihren spirituellen und existenziellen Themen.
Seelsorge bedeutet für mich, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen mit allem, was sie bewegt, willkommen sind. Einen Ort, an dem Vertrauen wachsen darf und an dem Gottes Ichbinda spürbar wird, leise und verlässlich. Mit dieser Haltung beginne ich meinen Dienst in Arbing.
Ab 1. September werde ich Aufgaben übernehmen, die mir wirklich am Herzen liegen: die pastorale und theologische Begleitung unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Mitarbeit im Seelsorgeteam und im Pfarrgemeinderat, die Vorbereitung auf Erstkommunion und Firmung, die Aufgabe als Taufspenderin, die Gestaltung und Feier von Wortgottesdiensten, die Koordination im Seelsorgeraum Machland und die Leitung von Begräbnissen, bei denen mir ein achtsames und würdiges Begleiten besonders wichtig ist.
Ich freue mich darauf, euch zu begegnen, mit euch ins Gespräch zu kommen und gemeinsam eine Pfarrgemeinde zu leben, in der wir einander stärken und miteinander wachsen dürfen.