Zustimmung erforderlich!Bitte akzeptieren Sie Cookies von "piwikpro" und laden Sie die Seite neu, um diesen Inhalt sehen zu können.
Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Pfarrgemeinde & Gruppen
  • Anton Bruckner
  • Geistreich & Sakramente
Hauptmenü ein-/ausblenden Startseite Suche ein-/ausblenden Barrierefreiheit-Einstellungen ein-/ausblenden
Pfarrgemeinde Ansfelden
Pfarrgemeinde Ansfelden
Barrierefreiheit Einstellungen
Schriftgröße
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
Kontrasteinstellungen
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Inhalt:
So. 01.03.26

Mein Gedanke zum Sonntag

Mein Gedanke zum 2. Fastensonntag im Jahreskreis Lesejahr A
Christoph Nissel
Ge dank en
Christoph Nissel

Fachausschuss Liturgie, Wortgottesdienstleiter

Sie finden hier jeden Sonntag einen kurzen persönlich inspirierten Text zum jeweiligen Evangelium/Lesung.

Eine Stimme erscholl aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn, an
dem ich Wohlgefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören. (Mt 17, 5)
Im Fernsehen kann man oft Programmhinweise als Vorschau sehen, die einen ersten Eindruck vom Film geben und den Seher überzeugen sollen, den
ganzen Film zu sehen. Die eindrücklichsten Szenen werden auf ein Kurzvideo
zusammengeschnitten und der Programmhinweis bricht am spannendsten
Moment ab mit dem Hinweis auf die Sendung.
Die Szene am Berg der Verklärung gleicht einer Programmvorschau die
Sendung Jesu betreffend, der eine tiefe Gotteserfahrung beinhaltet.
Oben am Berg schenkt Gott Jesus und den Jüngern gleichsam eine Vorschau
auf das Ende, das Ziel. Flankiert von den anderen beiden großen Personen
des Alten Testaments, Mose und Elija, ist Gottes Nähe zum Greifen nah. Der
Glanz der Gottesbegegnung färbt sichtlich ab. Durch den göttlichen
Programmhinweis erhält Jesus Klarheit und Bestätigung seines Weges und
seiner Sendung. Das Ende ist nicht das Kreuz, sondern Glanz und die
Teilhabe an der Herrlichkeit Gottes.
Die Jünger dürfen an diesem besonderen Moment teilhaben, wenngleich ihnen erst nach Ostern ein Licht aufgehen wird und sie alles entsprechend einordnen und verstehen können. Petrus sieht sich die Szenerie an und reagiert spontan, frei aus dem Bauch heraus auf das Ereignis. Mit seinem Vorschlag, drei Hütten
bauen zu wollen, möchte er die Begebenheit verlängern und festhalten; doch
das Leben tickt anders, lässt sich nicht fixieren und in Hütten sperren. Die
Zielrichtung ist klar. Es geht nach Jerusalem. Mit allen Konsequenzen. Hinter
Jesus her zurück in den Alltag – hinein in das reale Leben.
So ist dieser Sonntag mitten in der Fastenzeit nicht nur ein Programmvorschau auf das Wirken Jesu, sondern auch ein Hoffnungszeichen: Wir dürfen im Licht der Verklärung schon jetzt das Osterlicht erahnen. Gott zeigt uns, dass hinter allem Dunkel sein Leben leuchtet. "Auf ihn sollt ihr hören" - das ist unser Auftrag in dieser Zeit: Hören auf das Evangelium, hören in der Stille, hören auf die Menschen, in denen Christus uns begegnet.
Wenn wir das tun, dann verwandelt sich auch unser Leben - nicht durch
plötzlichen Glanz, sondern durch das stille Licht, das dort leuchtet, wo wir treu sind, wo wir lieben und glauben.
Möge dieses Licht uns begleiten auf dem Weg durch diese Tage- damit wir an
Ostern mit neuem Herzen sagen können: Wahrhaft, Christus ist das Licht der
Welt.

 

Christoph Nissel

Fachausschuss Liturgie, Wortgottesdienstleiter

 

Glaubensimpuls Sonntag 01.03.2026 CHRISTOPH

zurück

nach oben springen
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutz
Pfarrgemeinde Ansfelden


Ansfeldner Straße 11
4052 Ansfelden
Telefon: 07229/87128
pfarre.ansfelden@dioezese-linz.at
https://www.dioezese-linz.at/ansfelden
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Herrenstraße 19
4020 Linz
Ihr Kontakt zur
Diözese Linz
anmelden
nach oben springen