Zehn Gewebebahnen verhüllen in der Fastenzeit den Hochaltar unserer Pfarrkirche. Frau Martha Prechtl hat sie aus 2000 m feinstem Papier gestaltet. Die Montage der Installation erfolgte durch Karl Kitzmüller, Rudi Theinschnack und Leopold Falkner.
Großer Dank gebührt der Künstlerin und ihren Helfern.
Fastentücher möchten „Irritationen“ sein.
Sie verändern und verhüllen den Blick auf das Gewohnte und wollen so zu einem neuen Blick darauf anregen.
Die äußere Irritation will auch den inneren Blick, die Haltung verändern.
„Ist das Gewebe unserer Wirklichkeit“ so,
wie ich es gewohnt bin zu sehen,
oder kann es auch ganz anders sein?
Was steckt hinter dem Vordergründigen,
was will neu enthüllt werden?
Die Farben der Installation führen von außen hin zur Mitte über dem Tabernakel. Sie regen an, nach der eigenen „Mitte“ neu zu fragen.
Eine gesegnete Fastenzeit mit der Einladung, sich ein wenig Zeit vor dieser Verhüllung zu nehmen wünscht Ihnen das Pfarrteam Altenfelden.