Krabbelstube „Ich bin ich“
Krabbelstube
Im Krabbelstubengebäude Schulstraße 7 befinden sich fünf Gruppen. Wir führen derzeit 4 Regelgruppen in denen jeweils bis zu zehn Kinder gleichzeitig anwesend sind und eine Integrationsgruppe in der maximal acht Kinder betreut werden können.
In unserer Krabbelstube können Kinder von eineinhalb bis drei Jahren aufgenommen werden. Die Kinder fahren nicht mit dem Bus, auch wenn sie während des Jahres drei Jahre alt werden.
Unsere Krabbelstube ist ein schuhfreies Gebäude. Schuhe werden bereits im Eingangsbereich ausgezogen. Dadurch haben die Kinder die Möglichkeit auch den gesamten Gang- und Garderobenbereich als Bodenspielfläche zu nutzen.
Wir nehmen am Projekt „Gesunde Krabbelstube“ teil. Unser Fokus liegt dabei verstärkt auf ausreichender Bewegung und einer gesunden Jause. Auch die Küche ist in dieses Projekt integriert. Wir legen besonderen Wert auf regionale und saisonale Produkte, sowie auf einen abwechslungsreichen Speiseplan mit ausreichend Vollkornprodukten, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten. Die Kinder können die ausgewogenen Mahlzeiten in der Krabbelstube genießen. Die Mitarbeiter:innen (Pädagog:innen, Assistent:innen und Köch:innen) besuchen laufend Fort- und Weiterbildungen zum Thema Ernährung und Gesundheit, um neue Impulse in den pädagogischen Alltag integrieren zu können.
Der Anmeldezeitraum für die Krabbelstube wird sowohl im Pfarrblatt als auch in der Gemeindezeitung bekannt gegeben. Für die Anmeldung kann ab Dezember des Vorjahres, in dem ein Krabbelstubenplatz benötigt wird, telefonisch ein Termin für ein Anmeldegespräch mit der Krabbelstubenleitung vereinbart werden.
Unser Bild vom Kind
Jedes Kind ist eine eigene Persönlichkeit und wir sehen es als unsere Pflicht, es so anzunehmen wie es ist und sehr sorgsam damit umzugehen. Jedes Kind hat einen Anspruch, ernst genommen und respektiert zu werden. Jedes Kind darf Gefühle zeigen. Es darf lachen, weinen, sich ärgern, traurig oder wütend sein. So lernt es, seine Gefühle zu spüren und zu unterscheiden. Wir versuchen, in diesen Situationen das Kind zu begleiten, indem wir es unterstützen, trösten, ermutigen und es ernst nehmen, um eine Vertrauensbasis zu schaffen.
Eine genaue Beobachtung jedes Kindes ist besonders wichtig, um auf die Individualität und Interessen des Kindes eingehen zu können. Die individuell stattfindenden Entwicklungsschritte gehen in den ersten Lebensjahren oft sehr schnell vor sich und wir wollen die Kinder mit unserem pädagogischen Handeln unterstützen und fördern.
- Jedes einzelne Kind wird als Individuum mit verschiedenen Bedürfnissen und Eigenschaften angesehen. Das Kind hat ein Recht auf die persönliche Eigenart.
- Ein weiteres Recht ist das eigene Zeitmaß, somit hat das Kind die Möglichkeit, die Welt auf seine eigene Art und Weise wahrnehmen zu können.
- Ein Kind soll auch selbst bestimmen dürfen, damit es seine Gefühle und Bedürfnisse ernst nimmt. Zweckfreies Spielen soll somit immer stattfinden können.
- Das Kind ist ein Entdecker und Forscher, in ihm steckt viel verborgene schöpferische Kreativität.
- Jedes Kind braucht Wohlwollen, Halt und Bindungen von Erwachsenen und ihr Einfühlungsvermögen.
- Das Kind wird wie die Erwachsenen als vollständiger und zugleich als sich entwickelnder Mensch betrachtet. Identitätsaufbau ist Teil seines Entwicklungsprozesses. Dabei gelangt das Kind zu Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstkonzepten.
- Wir Erwachsenen verabscheuen oft Vorschriften und Verbote. Die persönliche Entscheidungsfähigkeit wird uns aberkannt. Deshalb sollen Kinder auch einige Dinge des Lebens selbst entscheiden dürfen. Somit werden Wille und Selbstbewusstsein gestärkt.
