Aschermittwochfeier im Kindergarten
Am Aschermittwoch versammelten sich alle Kinder unseres Kindergartens im Turnsaal, um gemeinsam mit unserem Pfarrer Christian den Beginn der Fastenzeit zu feiern. Mit dem Lied „Gott liebt Kinder“ begannen wir und auch zwischendurch begleiteten uns Lieder, die für eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre sorgten.
In der Mitte unseres Kreises wurde ein violettes Tuch aufgelegt – die Farbe der Fastenzeit. Der Fasching war nun vorbei und wir machen uns 40 Tage lang gemeinsam auf den Weg zum Osterfest.
Verschiedene Zeichen halfen den Kindern, die Bedeutung dieser Zeit zu verstehen:
die Jesuskerze als Zeichen, dass Jesus uns begleitet, eine Schüssel mit Erde als Sinnbild für unser Leben und unser Herz, in dem Neues wachsen kann, ein alter, verwelkter Palmbuschen, aus dem die Asche gewonnen wird, und die Asche selbst – Zeichen für Vergänglichkeit und zugleich für Neubeginn.
Wir sprachen darüber, dass in der Asche auch Kraft steckt. Wie Dünger schenkt sie dem Boden Nährstoffe für neues Wachstum. Gemeinsam streuten wir ein Aschenkreuz auf die Erde, säten Samen hinein und begossen sie. So wurde sichtbar: Gott lässt aus Altem Neues entstehen.
Pfarrer Christian zeichnete anschließend allen Kindern, die es wollten, ein Aschenkreuz auf die Stirn und sprach ihnen einen persönlichen Segen zu.
Das gesegnete Brot, das wir miteinander teilten, war an diesem Tag die Vormittagsjause der Kinder. Im gemeinsamen Essen wurde Gemeinschaft spürbar.
Ein herzliches Dankeschön gilt unseren Eltern für ihre großzügige Spende. Die Kinder brachten das ersparte Jausengeld persönlich zu Pfarrer Christian, der es an bedürftige Menschen in unserer Pfarre weitergibt – ein schönes Zeichen gelebter Nächstenliebe.
In den kommenden Wochen werden wir Jesus durch biblische Geschichten noch besser kennenlernen. Seine Worte und Taten sind uns Vorbild und zeigen, wie wir liebevoll miteinander umgehen und füreinander da sein können.
Mit Liedern klang unsere Feier aus –es war ein herzlicher, hoffnungsvoller Start in die Fastenzeit.
Gabriele Rosenmayr



