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Do. 18.06.26

Türme bauen – Taschen einräumen – Im Kreis drehen 

Wenn die Kinder den ganzen Vormittag nichts anderes machen, als Bausteine mit dem Lastwagen von einer Ecke des Raumes in die andere Ecke zu befördern, oder der Löffel beim Essen schon zum zehnten Mal auf den Boden fällt, fragen wir uns oft nach dem Sinn der dahintersteckt. 

Türme bauen – Taschen einräumen – Im Kreis drehen 

Wenn die Kinder den ganzen Vormittag nichts anderes machen, als Bausteine mit dem Lastwagen von einer Ecke des Raumes in die andere Ecke zu befördern, oder der Löffel beim Essen schon zum zehnten Mal auf den Boden fällt, fragen wir uns oft nach dem Sinn der dahintersteckt. Doch nicht das Ergebnis ist bedeutend, sondern der Weg dorthin, denn Kinder machen nichts ohne Grund. Diese „Elementaren Spielhandlungen“ dienen den Kindern zur Weltaneignung und somit zu ihrer Entwicklung und Bildung. 

Der Ursprung der elementaren Spielhandlungen ist auf Jean Piaget zurückzuführen. Er beschäftigte sich mit der kognitiven Entwicklung des Menschen und beobachtete zudem das Spielverhalten von Kleinkindern. Er stellte fest, dass Kleinkinder es lieben bestimmte Spiel- und Verhaltensmuster zu wiederholen. 

Spielmuster, die im Alltag der Kinder häufig vorkommen sind:  sich und auch Gegenstände verstecken, etwas oder sich selbst umhüllen, hinter die Oberfläche gelangen, etwas transportieren, die Position verändern, etwas umzäunen, die Falllinie untersuchen, den Klang von Dingen untersuchen, die Rotation untersuchen, etwas verbinden und trennen, Gegenstände ordnen, die Balance halten, etwas schieben oder ziehen, … 

Wichtig ist es die Spielhandlungen der Kinder zuzulassen, auch wenn sie oft mit Unordnung verbunden sind. Wir Erwachsenen können diese elementaren Spielhandlungen als Fördermöglichkeit erkennen und die Umgebung an die Interessen der Kinder anpassen. 

 

Julia Landl 

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