In den vergangenen Jahren wurde das Bewusstsein für Trauma-Erfahrungen und Trauma-Verarbeitung deutlich geschärft. Anlässe und Ursachen, Reaktionen und längerfristige Symptome von Traumatisierungen sind bekannt. Auf dieser Basis entwickelte sich der Begriff „traumasensibel“, um deutlich zu machen, dass in allen Bereichen, in denen mit Menschen bzw. im Kontakt mit Menschen gearbeitet wird, Personen mit Trauma-Erfahrungen dabei sein können, meist ohne dass dies bekannt ist.
- An diesem Studientag geht es darum, im Blick auf Kinder, Jugendliche und Erwachsene:
- die Dynamik von Traumatisierungen, von Traumareaktionen und posttraumatischen Belastungen zu erkennen und zu verstehen
- eine traumasensible Grundhaltung einzuüben
- und vor allem traumasensible Kompetenzen zu entwickeln, die in der pädagogischen, seelsorglichen Arbeit und der Krisenbegleitung hilfreich sind
- Konkrete Techniken und Methoden zu erlernen, die helfen, im Alltag mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen traumasensibel zu arbeiten
Referentin:
Prof.in em. Dr.in Helga Kohler-Spiegel; Hochschulprofessorin für Human- und Bildungswissenschaften an der Pädagogische Hochschule Vorarlberg, Psychotherapeutin und Lehrtherapeutin, Psychoanalytikerin und (Lehr-)Supervisorin, Feldkirch
Termin/Ort:
Fr, 15. Jän. 2027, 9.00–17.00 Uhr; Priesterseminar Linz
Zielgruppe:
Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter:innen in der Pastoral, ehrenamtliche Notfallseelsorger:innen
Für Mitarbeiter:innen in der Pastoral anrechenbar für:
- QQ5 (Seelsorgegespräch)
- Priester/Hauptamtliche in der Pastoral (Pastoral/Kirche im Territorium)
- Diakone (Pastorale Praxis und Liturgie)
Kooperation:
Eine Veranstaltung des IDF in Kooperation mit der Notfallseelsorge
Kosten:
Übernahme der Kosten laut Weiterbildungsrichtlinie