Wien ist das Zentrum jüdischen Lebens in Österreich und Mitteleuropa. Nach der letzten fast vollständigen Vernichtung durch den Nationalsozialismus – der dritten in ihrer langen Geschichte an der Donau – hat die kleine, aber selbstbewusste Gemeinschaft neue Institutionen geschaffen, die das geistige, religiöse und kulturelle Rückgrat des vielfältigen Gemeindelebens bilden. Ein „Tag im jüdischen Wien“ gewährt Einblicke in Einrichtungen jüdischen Lebens heute, besucht historische Stätten und erinnert an die wechselvolle Geschichte der einstmals drittgrößten Gemeinde Europas. Besonderes Augenmerk wird auf die spannungsreiche Beziehung zwischen Christen und Juden gelegt, die an historischen Stätten zeichenhaft erfahrbar ist.
An- und Abreise inklusive Tickets sind von den Teilnehmenden selbst zu organisieren. Bringen Sie bitte einen Personalausweis/Reisepass und Männer zusätzlich eine Kopfbedeckung mit.
Referent:
Dr. Markus Himmelbauer; Theologe, ehemaliger Geschäftsführer des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Seelsorger in der Pfarre
Attersee
Termin/Ort:
Mi, 14. Okt. 2026, 9.00–18.00 Uhr;
Zielgruppe:
Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter:innen
Anrechenbar:
- QQ5 (Spiritualität)
- Priester/Hauptamtliche in der Pastoral (Sozial-Caritatives – Gesellschaftspolitik)
- Diakone (Diakonale Kirche)
Kosten:
Übernahme der Kosten laut Weiterbildungsrichtlinie