Der Arbeitsalltag ist von vielfältigen Anforderungen und unterschiedlichen sowie persönlichen Kompetenzen geprägt. In diesem Miteinander sind Ärgernisse, Kränkungen und Unzufriedenheiten Folge von menschlichen Kommunikationsmissverständnissen. Sie entstehen meist unbeabsichtigt und ungewollt. Nicht selten fühlt man sich von den dabei entstehenden Gefühlen überrollt und vereinnahmt. Persönliche Betroffenheit dabei hintanzustellen, um einen reibungslosen Tagesablauf zu ermöglichen, fällt nicht immer leicht.
In diesem Seminar werden Ansätze zum konstruktiven Umgang mit Ärger, Kränkung und Unzufriedenheit vermittelt. Nicht wie ein Forsch zu quaken ist das Ziel, sondern wie ein Adler Distanz und Freiraum gewinnen, um jede Situation bestmöglich zu meistern.
Inhalte:
- Kennenlernen von Methoden „Konstruktiven Ärgerns“
- Jene Energie, die durch Ärger aktiviert wird, für Persönlichkeit und Zusammenarbeit konstruktiv nutzen
- Ressourcen aktivieren, um mit kränkenden Erlebnissen gesund und klärend umzugehen
- Den Selbstwert durch Bewusstmachen von Bedürfnissen und Entwicklung von persönlichen Anti-Kränkungsstrategien stärken
Referentin:
Maria Obermair; Lebens- und Sozialberaterin und Kinesiologin, Schlaf- und Gesundheitscoach, Neuhofen
Termin/Ort:
Mi, 4. Nov. 2026, 9.00–17.00 Uhr; Priesterseminar Linz
Zielgruppe:
Hauptamtliche Mitarbeiter:innen und Diakone
Anrechenbar:
- QQ5 (Selbstorganisation und Psychohygiene)
- Priester/Hauptamtliche in der Pastoral (Persönlichkeitsentwicklung/Psychohygiene)
- Diakone (Pastorale Praxis und Liturgie)
Kosten:
Übernahme der Kosten laut Weiterbildungsrichtlinie