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Das Aufgabenfeld ist groß

Sr. Patrizia Kaiser SSpS als Missionarin in Rumänien
Gefrorene Äste. © click/morgueFile.com

Dort wo man liebt wird es niemals Nacht

 

 

DORT WO MAN LIEBT,

WIRD ES NIEMALS  NACHT   

(aus Afrika)

                                                                                                                      

 

Roman, Weihnachten 2015

 

 

Liebe Freunde, Verwandte, Bekannte, liebe Wohltäter!

 

Das Wunder der Menschwerdung Gottes ist eine besondere Einladung, mich bei Euch/ Dir zu melden und besonders diese Freude und Dankbarkeit mit Euch/ Dir zu teilen. In diesem großen Geheimnis von Weihnachten dürfen wir uns besonders getragen wissen, lassen wir uns berühren von IHM, GOTT MIT UNS, der uns im Kind von Bethlehem begegnet.

 

Nun möchte ich Euch/ Dich gerne mitnehmen in unseren Missionsauftrag in Roman/Rumänien.

 

 

Der Aufgabenbereich im Internat hat sich heuer etwas verkleinert, da wir nicht das nötige Personal haben und wir ein neues Projekt begonnen haben. Derzeit begleiten wir 5 Mädchen, welche in die umliegenden Gymnasien gehen und bei uns im Internat leben. Es ist eine schöne Aufgabe, junge Leute zu begleiten, aber es benötigt ebenfalls Zeit für diesen Einsatz und so haben wir uns auf eine kleinere Gruppe beschränkt.

 

 

Am 7. Okt. haben wir die offizielen Dokumente bekommen für unser neues Projekt in Roman, wo wir Personen begleiten, welche vom Alkoholproblem befreit werden wollen. Nach der Alkoholentzugskur im Spital, werden diese Personen zur dreiwöchigen Reha-Kur vermittelt, welche wir in unserem Zentrum anbieten. Das Team vom Zentrum setzt sich zusammen aus einer Sozialarbeiterin, einer Psychologin und einem Arzt, dieser ist Psychiater und  im Spital für die Entzugskuren zuständig. Der starke Alkoholkonsum ist zum Teil die schlechte Zukunftsperspektive, die Vergangenheit hat ebenfalls seine Spuren hinterlassen, wo der Wert des Menschen nicht unbedingt in das positive Licht gestellt wurde. Bei dieser Begleitung im Zentrum haben sie die Möglichkeit, das Alkoholproblem aufzuarbeiten und eine positive Lebensform mit ihrer Familie zu gestalten. Das ACAR-Zentrum in Roman ist vor allem für die Begleitung von Frauen zuständig, aber in der Tagesbetreuung ist es auch für Männer möglich. Das Hauptzentrum ist in der Stadt Iasi (Roman-Iasi ca. 98km), wo die Begleitung für Männer angeboten wird und so sich Frauen melden, werden sie nach Roman verwiesen. Für dieses Zentrum in Iasi, ist eine andere Ordensgemeinschaft zuständig, aber wir arbeiten zusammen. Die kleinen Erfolgserlebnisse ermutigen uns immer wieder, in unserem Einsatz für die Familien.

 

Nach dieser dreiwöchigen Reha-Kur folgt die Eingliederung in das wöchentliche Treffen, wo sie ebenfalls versuchen, ihrer Lebensform langsam ein positives Gesicht zu geben. Derzeit sind es 15 Familien, welche sich im "Club Emanuel" treffen. Diese kann man auch bezeichnen als eine Selbsthilfegruppe, sie stützen einander auf dem Weg der Abstinenz. Diese Familien begleite ich derzeit.

 

Eine Mitschwester aus Deutschland, Sr.Lioba, arbeitet mit Roma-Familien und ist tätig in einem Projekt  des Franziskanerordens. Dieser Einsatz ist sehr fordernd. Man versucht ihnen ein geordnetes Leben zu vermitteln, wo man sich bemüht, vor allem dass ihre Kinder eine Schulbildung erhalten, um einer positiven Zukunft entgegen zu gehen. Es ist noch ein langer Weg, dieses Verständnis zu vermitteln, aber es lohnt sich sicher, auch diesen Familien eine Chance zu geben.

 

Sr. Lioba bietet auch in unserem ACAR-Zentrum einmal in der Woche ein kreatives Programm für unsere Leute an. Dieses Angebot kommt sehr gut an, da sie ihre Talente entdecken und das Selbstwertgefühl gehoben wird.

 

Sr. Jovita, aus Indien, gibt Nachhilfestunden in Englisch und ist in der Pfarrpastoral tätig.

Sr. Severine, unsere Südtirolerin, hat heuer ihren 75. Geburtstag gefeiert. Das Herz für die Mission in Rumänien hält sie aber sehr jung und es kommt ihr keiner so schnell nach in ihrem Einsatz wie Pfortendienst, Krankenbetreuung, Mitarbeit bei unseren Pastoralaufgaben und sie ist auch für die Haustechnik zuständig. Mit einem Wort gesagt, sie ist der gute Geist im Haus.

 

Dies ein kurzer Überblick von Roman.

 

 

Der Einsatz im Dorf Raducaneni ist nach wie vor sehr intensiv, wie Kinder-, Jugendpastoral, Betreuung von Familien mit Alkoholproblemen, Nachhilfeunterricht usw.

 

In der Stadt Iasi ist ebenfalls eine Gemeinschaft mit derzeit zwei Schwestern, welche im Studium sind. Eine Mitschwester studiert Heilpädagogik für sprachbehinderte Kinder und eine Schwester macht die Ausbildung für Kineotherapeutin. Eine Mitschwester aus Indonesien hat schon Bestimmung für Rumänien und so hat sie eine gute Möglichkeit, in Iasi die rumänische Sprache zu studieren.

 

Möchte noch ein herzliches Dankeschön sagen für jede Form der Begleitung und so bitte ich Euch/ Dich weiterhin um das Mittragen im Gebet. VIELEN DANK!

 

Nun wünsche ich noch eine gnadenreiche Weihnachtszeit und ein hoffnungsreiches und friedvolles Jahr 2016.

 

In dankbarer Verbundenheit grüßt herzlich,  

Sr. Patrizia Kaiser

 

 

Rundbriefe und Bilder Sr. Lioba

 

 

(ar) 08.01.2016

 

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