+ Bischof Maximilian Aichern OSB
Die persönlichen Herzens-Verbindungen ins Ausland von +Bischof Maximilian Aichern lagen vor allem im Raum des ehemaligen Jugoslawiens. Dies ging auf jene Zeit zurück, in welcher der junge Benediktinerabt nach seiner Wahl zum Abtpräses auch für dieses Gebiet zuständig war.
Bischof Maximilian pflegte aber auch enge Verbindungen zu oö. Missionaren und Missionarinnen, wie etwa zu den Benediktinern (aus Kremsmünster) und Benediktinerinnen (aus Steinerkirchen an der Traun), die in der Diözese Barreiras in Brasilien tätig waren.
Zu Bischof Richard Weberberger bestand bis zu dessen Tod im Jahr 2010 eine enge geistliche, freundschaftliche Beziehung.
Die Mission der Marienschwestern vom Karmel in Uganda wurde 2002 erst dadurch möglich, weil Diözesanbischof Maximilian Aichern dafür seine Zustimmung gab.
Er sagte damals: „Mission ist gut“ und ergänzte „freilich benötigen wir die Schwestern in der Diözese, aber wenn sich welche berufen fühlen, lasst sie gehen“.
Bischof Maximilian wertschätzte die Missionsarbeit sehr. So gab er auch Diözesanpriestern die Erlaubnis, ihrer Berufung zu folgen und in die Mission zu gehen.
Gerne las er die Briefe, Berichte und Rundbriefe der oö. Missionar:innen und meldete sich immer wieder auch persönlich telefonisch, wenn sie in der Heimat auf Urlaub waren. Etliche kamen ihn in Linz besuchen.

