Projekt: Hühnerhaltung für Frauen in Tansania
Mitten in Tansania liegt die Diözese Singida. Singida ist eine weitgehend trockene und halbtrockene Region mit minimalen jährlichen Niederschlägen zwischen 500 mm und 800 mm. Die dort lebenden Menschen sind hauptsächlich Kleinbauern und halbnomadische Hirten, deren Haupterwerbszweig die traditionelle Landwirtschaft ist. Angebaut werden Pflanzen wie Hirse, Mais und Sonnenblumen. Der Verdienst liegt damit aber oft bei nur weniger als einem Dollar pro Tag.
Die Missionsstelle der Diözese Linz war gerne bereit, der Caritas Singida, Abteilung Gender und Entwicklung, bei einem Hühner-Projekt für Frauen - alleinerziehende Mütter und Witwen - zur Seite zu stehen.
In Kursen wurden über mehrere Monate hinweg 30 Frauen aus armen Familien im Dorf Itaja von Fachleuten im Gartenbau und in der Geflügelhaltung geschult. Zudem erwarben sie Kenntnisse in der Führung von Kleinunternehmen durch Unternehmerseminare, die ihnen angeboten wurden. Mit den Kursen einher gingen auch Vorträge durch die Caritas-Mitarbeiter*innen als Aufklärung über Frauen- und Kinderrechte.
In das Projekt eingebunden waren von Anfang an auch ganz bewusst Männer des Dorfes.
Durch das Hühner-Projekt der Caritas Singida können bisher arme Frauen des Dorfes Itaja nunmehr nicht nur die Ernährung ihrer Familien verbessern, sie können dadurch auch ein bescheidenes Einkommen schaffen. Gestiegen durch das Caritas-Projekt ist nicht zuletzt das Selbstwertgefühl der Frauen.
