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Kunstgespräch

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Die Künstler:innen, Heribert Friedl und Magdalena Berger, der Ausstellung von "Memento Mori - Kunst in der Fastenzeit" stehen für ein Kunstgespräch zur Verfügung und führen durch die Ausstellung. 

 

Magdalena Berger
Untitled (loop)

Motor, Metallkonstruktion, Textilobjekt
Krypta
2026
 

Im ehemaligen Aufbahrungsraum der Krypta der Ursulinenkirche sind fünf Motoren an der Wand montiert. An diesen sind weiße Stofftaschentücher aus Leinen befestigt, die sich im Kreis drehen und dabei kontinuierlich über die Wand streichen. Jedes einzelne Stofftaschentuch ist mit einem Wort bestickt: distance, love, closeness, touch, yours

 

Heribert Friedl
Es wird sein Nachleuchten sein, das alles überstrahlen wird
Soundinstallation im Kirchenraum
2021 / 2026
Dauer: 15 min
 

Der barocke Kirchenraum entführt die Besucherinnen und Besucher in eine andere Zeit. Die Fülle und Pracht der Ausstattung sollten den Menschen damals einen Vorgeschmack auf das Paradies als Zustand himmlischer Freuden und ewiger Sorglosigkeit vermitteln. Heribert Friedl fügt diesem barocken Gesamtkunstwerk jedoch keine zusätzlichen visuellen Elemente hinzu. Vielmehr nutzt er die spezifische Atmosphäre dieses Raumes, um eine neue Sinneserfahrung zu erzeugen: eine Klanginstallation, die sechsmal am Tag die Stille unterbricht. Die Klanginstallation besteht formal aus wenigen Elementen: dem Ticken einer Uhr, einem sich immer wieder verändernden Orgelton, den Flageolett-Tönen einer Gitarre und dem „Atmen“ eines Blasebalgs.
 

Maria Nalbantova

Disposable Care

Installation

Porzellan, Metallrohre

Krypta

2025

 

An der Stirnwand der Krypta hängen vier skulpturale Objekte, am Boden neben den Stützen, die das Gewölbe tragen, befinden sich zwei weitere. Die Werke der Reihe „Disposable Care“ sind skulpturale Objekte aus Porzellan. Sie haben die Form weißer Handtücher. Ihre scheinbare Weichheit ist verfestigt und bewahrt die subtile Spur eines Körpers. Sie offenbaren eine Spannung zwischen Gebrauch und Reinheit, Intimität und Anonymität. Indem sie einen flüchtigen Moment der Berührung fixieren, machen die Arbeiten sichtbar, was sonst übersehen wird: den fragilen, oft unsichtbaren Akt der Fürsorge, der in Vertrauen und Unterstützung eingebettet ist.

Mittwoch
25.03.
Zeit:
Beginn 25. März 2026, 18:00 Uhr
Ort:
Ursulinenkirche Linz
Landstraße 31
4020 Linz
Karte:
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