Gemeinnützige Leistungen ("schwitzen statt sitzen") als Weg gegen die Überlastung der Gefängnisse?
Univ.-Prof. Dr. Alois Birklbauer, Institut für Strafrechtswissenschaften an der JKU, hat im Zuge des kriminalpolitischen Arbeitskreises am Dienstag, den 6. Oktober 2026 zum Thema referiert.
Gemeinnützige Leistungen könnten eine Möglichkeit sein, kurze unbedingte Freiheitsstrafen bis zu sechs Monaten zu ersetzen. Damit wäre auch eine wesentliche Entlastung der überfüllten Gefängnisse verbunden. Von Kritiker:innen wird dagegen immer wieder eingewendet, dass es zu wenig Möglichkeiten für gemeinnützige Leistungen gibt.
Hier könnte auch kirchliche Teilorganisationen aktiv werden, um solche Möglichkeiten zu schaffen, von Mithilfe bei der Entrümpelung über Unterstützung bei Besuchsdiensten bis zur Hilfe bei Renovierungsarbeiten usw. Dadurch könnte auch eine wesentliche Unterstützung bei der Resozialisierung erfolgen.
Die Unterlagen zum Vortrag wurden von Univ.-Prof. Dr. Birklbauer zur Verfügung gestellt und können hier nachgelesen werden.