Zustimmung erforderlich!Bitte akzeptieren Sie Cookies von "piwikpro" und laden Sie die Seite neu, um diesen Inhalt sehen zu können.
Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
Hauptmenü ein-/ausblenden Startseite Suche ein-/ausblenden Barrierefreiheit-Einstellungen ein-/ausblenden
Barrierefreiheit Einstellungen
Schriftgröße
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
Kontrasteinstellungen
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Inhalt:

? Zu Ende leben !

Studientag zu Sterbeverfügung und assistiertem Suizid

 

30 ehrenamtliche Altenheim- und Klinikseelsorger:innen setzten sich beim diesjährigen ökumenischen Studientag im Bildungshaus Schloss Puchberg mit der Frage ? Zu Ende leben ! auseinander – einer Fragestellung, die zugleich als Auftrag verstanden werden kann.

Die Fortbildung vermittelte grundlegende Informationen zu Sterbeverfügung und assistiertem Suizid und bot Raum für persönliche Reflexion im Kontext des ehrenamtlichen seelsorglichen Dienstes.

 

Teamleiterin Dipl. Pass.in Dipl.-Päd.in Doris Wierzbicki, MASSc, stellte die Plattform ASCIRS der Österreichischen Palliativgesellschaft vor. Das Berichts- und Lernsystem sammelt über Kontaktformulare Erfahrungen von Menschen, die mit Anfragen, Abbrüchen oder der Durchführung eines assistierten Suizids konfrontiert waren. Ziel ist es, Einblicke in die Praxis der Suizidbeihilfe in Österreich zu gewinnen und daraus zu lernen. www.ascirs.at

 

Dr. med. Johann Zoidl erläuterte die Entwicklung und die Grundanliegen der Palliativmedizin. Anhand persönlicher Erfahrungen zeigte er eindrucksvoll auf, wie menschenwürdige Sterbebegleitung gelingen kann.

 

Den dritten Impuls setzte Dr. theol. Andreas Telser, der das Thema der selbstgewählten Lebensbeendigung in den großen anthropologischen, theologischen, spirituellen und existenziellen Rahmen stellte und damit wichtige Perspektiven für die seelsorgliche Praxis eröffnete.

 

Mag.a theol. Carmen Rolle, Referentin für Altenpastoral fasste den rechtlichen Rahmen und die praktische Umsetzung von Sterbeverfügung bzw. assistiertem Suizid zusammen und übermittelte den Teilnehmer:innen grundlegende Hilfestellungen für das konkrete Seelsorgegespräch im Kontext assistierten Suizids.

 

„Wird von Betroffenen selbst der Wunsch nach assistiertem Suizid geäußert, finden sie bei den haupt- und ehrenamtlichen Seelsorger:innen zugewandte, achtsam zuhörbereite und sich eines Urteils enthaltende Gesprächspartner:innen, die Gottes unverbrüchliches Da-Sein und bedingungslose Annahme zum Ausdruck bringen – selbst wenn sich Menschen in unerträglich erscheinenden Lebenssituationen gegen die Fortführung ihres von Gott geschenkten Lebens entscheiden.“ (Silvia Breitwieser: Rahmenpapier zu „assistiertem Suizid“ für den Fachbereich Lebensbegleitung und Beratung, Diözese Linz, Februar 2024)

 

Text: Anita Schwantner, Referentin für Seelsorge im Gesundheitsweisen

zurück

nach oben springen
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutz
Krankenhauspastoral


Kapuzinerstraße 84
4020 Linz
Telefon: 0732/7610-3531
krankenhauspastoral@dioezese-linz.at
https://www.dioezese-linz.at/krankenhauspastoral
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Herrenstraße 19
4020 Linz
Ihr Kontakt zur
Diözese Linz
anmelden
nach oben springen